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Emmer Bevölkerung soll bei Ortsplanung mitreden

Der Gemeinderat hat zwei Aufträge für die Revision der Ortsplanung vergeben. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Kommunikation.
Beatrice Vogel
Die Ortsplanung definiert, wie Emmen künftig aussehen soll. Im Bild die Gerliswilstrasse. Bild: Boris Bürgisser, 14. Juni 2018

Die Ortsplanung definiert, wie Emmen künftig aussehen soll. Im Bild die Gerliswilstrasse. Bild: Boris Bürgisser, 14. Juni 2018

In Emmen ist mit der Revision der Ortsplanung eine grosse planerische Angelegenheit in Gang. Es geht um nicht weniger als das künftige Erscheinungsbild der Gemeinde und ihrer Quartiere. Zonenplan, Bau- und Zonenreglement sowie Erschliessungs- und Verkehrsrichtplan werden dabei vollständig überarbeitet. Die letzte Gesamtrevision der Ortsplanung ist 20 Jahre her. Nun soll das Planungsinstrument bis 2022 auf einen Zeithorizont von 15 Jahren hin aktualisiert werden. Der Einwohnerrat hat dafür 2017 einen Kredit von 1,28 Millionen Franken genehmigt.

In einer ersten Phase wird ein städtebauliches Gesamtkonzept erarbeitet. Dieses soll dem Parlament Ende 2019 vorgelegt werden. Darin werden Themen behandelt wie die Gestaltung des öffentlichen Raumes, wo es Tempo-30-Zonen geben oder wo verdichtet gebaut werden soll, mit dem Ziel, die Lebensqualität zu erhöhen. «Wir wollen die Vielfalt Emmens beibehalten und trotzdem soll an bestimmten Orten eine sorgfältige Erneuerung möglich sein», sagt Baudirektor Josef Schmidli (CVP).

Für die Erarbeitung des Gesamtkonzepts hat der Gemeinderat ein Team von Planungsexperten engagiert. Dazu gehören: Van de Wetering Atelier für Städtebau, MRS Partner, Fahrni Landschaftsarchitekten und die Hochschule Luzern. Die Creafactory AG wurde mit der Kommunikation beauftragt.

Legitimation durch Bevölkerungsumfrage

Die Kommunikation soll dabei einen besonderen Stellenwert einnehmen, sagt Schmidli. «Wir wollen Betroffene zu Beteiligten machen» – sprich: Die Bevölkerung soll mittels Umfrage und allenfalls Workshops ihre Meinung zum Gesamtkonzept kundtun. Wie genau die Bevölkerung involviert wird, dafür ist die Creafactory zuständig.

Der Gemeinderat erhofft sich dadurch eine mehrheitsfähige Grundlage und weniger Einsprachen bei der planungsrechtlichen Umsetzung. In einer zweiten Phase wird das Gesamtkonzept nämlich auf die Planungsinstrumente übertragen. Auch dann wird es eine öffentliche Mitwirkung geben.

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