Emmer Kanalsanierung geht in die Schlussphase

Die Sanierung des Abwasser-Kanalnetzes in der Gemeinde Emmen startet am 12. Oktober in die Schlussphase. Weil während der Bauzeit provisorische oberirdische Leitungen nötig sind, ergeben sich Einschränkungen für Dammwegbenutzer und Anwohner.

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In der Gemeinde Emmen saniert REAL (Recycling Entsorgung Abwasser Luzern) seit 2009 den Hauptsammelkanal für Abwasser zwischen Reussegg und Rathausenbrücke für rund 15 Millionen Franken. Am 12. Oktober beginnen nun die Hauptbauarbeiten für die dritte und letzte Etappe.

Zustand der Reuss wird überwacht

Wie REAL am Dienstag in einer Mitteilung schreibt, kann während den Sanierungsarbeiten kein Abwasser in den Verbandskanal fliessen. Es muss über zwei provisorische, oberirdisch verlegte Pumpleitungen umgeleitet werden. Bei Niederschlägen kann die anfallende Abwassermenge die vorgeschriebene Kapazität von 1200 Litern pro Sekunde übersteigen. Diese Mehrmenge von stark verdünntem Abwasser wird dann, wie bereits in der ersten und zweiten Etappe, in die Reuss geleitet.

Um möglichst wenig Wasser in die Reuss leiten zu müssen, werden die Bauarbeiten im Zeitraum mit den geringsten Niederschlags- und Abwassermengen von Oktober bis März ausgeführt. Zudem wurden technische Vorkehrungen getroffen, um die Pumpmenge auf 1800 Liter pro Sekunde zu erhöhen. Die Dienststelle Umwelt und Energie überwacht den Zustand der Reuss während der gesamten Bauzeit.

Der Verband bittet die Dammwegbenützer und die Anwohner für die sich während der Bauzeit ergebenden Einschränkungen um Verständnis.

pd/bep