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EMMER VERGEWALTIGUNGSFALL: Ergebnisse der Ermittlungen bleiben noch aus

Noch immer gibt es keine konkreten Ergebnisse zum Fall der Vergewaltigung einer Radfahrerin in Emmen: 600 Personen sind bisher überprüft worden, nun hofft die Polizei auf letzte Ergebnisse des DNA-Massentests.
Der Tatort beim Dammweg in Emmen. (Bild: Beatrice Vogel / Neue LZ)

Der Tatort beim Dammweg in Emmen. (Bild: Beatrice Vogel / Neue LZ)

Seit dem Verbrechen am 21. Juli hat die Staatsanwaltschaft Luzern Männer, welche einen Bezug zum Tatort haben, Signalementsmerkmale aufweisen oder sonst verdächtig sind, zu einem DNA-Test aufgeboten oder überprüft. Drei Personen im Zuge wurden der Ermittlungen vorübergehend festgenommen. Gemäss Mitteilung der Staatsanwaltschaft wurden insgesamt 600 Personen überprüft.

371 Betroffenen zum DNA-Test aufgeboten. Inzwischen wurden die Proben von 355 Personen ausgewertet. Die letzten Ergebnisse sind Ende vergangene Woche eingetroffen. Das Resultat von zwei Proben stehen noch aus. 14 Proben wurden bisher noch nicht erhoben, weil sich die Personen im Ausland oder in den Ferien befinden.

Die Strafuntersuchungsbehörden haben zudem über 200 Personen polizeilich überprüft. Da bei diesen Personen bereits DNA-Material vorlag, mussten keine zusätzlichen Tests durchgeführt werden. Drei verdächtige Personen wurden vorübergehend festgenommen und befragt. Ihre DNA wurde zusammen mit derjenigen von 27 weiteren Personen überprüft.

Neben den üblichen Ermittlungsmassnahmen haben die Sachbearbeiter der Luzerner Polizei die bisherigen Informationen zum Vergewaltigungsfall auch mit einem Fallanalytiker (Profiler) besprochen. Die Inputs des Experten wurden in die laufenden Ermittlungen integriert.

Am 21. Juli war eine 26-jährige Frau auf dem Dammweg in Emmen von einem unbekannten Mann vom Velo gerissen und vergewaltigt worden. Dabei wurde die Frau schwer verletzt, sie ist seither querschnittgelähmt.

pd/cv

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