EMMETTEN: Herdenhunde zum Schutz vor Wölfen

Der Wolf in der Zentralschweiz beunruhigt auch die Nidwaldner Schafhalter. Der Emmetter Robert Würsch hat vorgesorgt.

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Herdenhündin Era und Welpe Pascha im Stall bei den Schafen. (Bild Corinne Glanzmann)

Herdenhündin Era und Welpe Pascha im Stall bei den Schafen. (Bild Corinne Glanzmann)

«Ich hoffe nicht, dass der Wolf kommt, aber man muss mit ihm rechnen», erklärt der Emmetter Landwirt Robert Würsch. Wie viele seiner Berufskollegen macht auch er sich Sorgen wegen eine möglichen Wolfrisses. In seinem Stall leben derzeit gegen 150 Schafe. «Wenn der Wolf kommt, sind schnell einmal 30 bis 40 Schafe verloren», meint der Landwirt. Vor allem wenn eine Schafherde nicht dauernd von einem Hirten bewacht wird, ist sie gefährdet.

Doch so weit will er es nicht kommen lassen und hat sich zwei Herdenhunde angeschafft. Nebst Schafhirten bieten diese den besten Schutz. Sie gehören zum Wolfskonzept des Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft. Ein solches Konzept ist derzeit auch in Ob- und Nidwalden in Arbeit. Robert Würsch hat sich für die Hunderasse Montagne de Pyrénées entschieden. Solche Tiere haben sich im Wallis und im bündnerischen Misox bestens bewährt.

Richard Greuter

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».