EMMETTEN: Wie ein Jäger einen Waldkauz aufpäppelt

Der Emmetter Jäger Erwin Würsch hat einen Waldkauz vor dem Tod gerettet. Neun Tage geduldiges Füttern waren dafür nötig.

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Der Waldkauz, den Jäger Erwin Würsch aus Emmetten aufgepäppelt hat. (Bild Rosmarie Bugmann/Neue NZ)

Der Waldkauz, den Jäger Erwin Würsch aus Emmetten aufgepäppelt hat. (Bild Rosmarie Bugmann/Neue NZ)

Das Häufchen Elend sass nur da, völlig apathisch. So traf Erwin Würsch einen Waldkauz auf dem Vorplatz seines Hauses an, als er am Sonntag vor einer Woche nach Hause kam. Der Emmetter Jäger nahm den Waldkauz an die Wärme. Am nächsten Tag informierte er Wildhüter Hansruedi Amstad aus Beckenried.

«Ich fütterte den Waldkauz mit kleinen Möckchen Fleisch», erzählt Würsch. Zusätzlich träufelte er ihm eine Traubenzuckerlösung mit einer Pipette ein. Mindestens drei Mal am Tag fütterte er den Waldkauz. Das Tier hauste zuerst in zwei aufeinandergestellten Harassen ohne Zwischenboden, damit etwas Platz nach oben vorhanden war. Nach und nach wurde er fitter und lebte bald in der Garage von Erwin Würsch.

Neun Tage nach der Notlandung auf dem Vorplatz entliess Würsch den Waldkauz wieder in die Freiheit. Wegen des strengen Winters hatte der Waldkauz wohl Mühe gehabt, Beute zu machen.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner Zeitung.