Ende der Holzschlagarbeiten am Gütschhang

Die Holzschlagarbeiten am Gütschhang hinter der Baselstrasse sind abgeschlossen. Mit einem Aufforstungs- und Pflegekonzept sowie Schutznetzen soll nun der Hang dauerhaft stabilisiert werden.

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Mit einem Helikopter wurden die Bäume aus der Gefahrenzone geflogen. (Bild: Piuas Amrein/Neue LZ)

Mit einem Helikopter wurden die Bäume aus der Gefahrenzone geflogen. (Bild: Piuas Amrein/Neue LZ)

Der Holzschlag war notwendig, weil zahlreiche Bäume am steilen Gütschhang stark aus dem Lot gewachsen, in schlechtem gesundheitlichen Zustand oder zu gross waren. Damit haben sie ein erhebliches Sicherheitsrisiko dargestellt. Innert vier Tagen haben Spezialisten insgesamt 522 Bäume gefällt, heisst es in einer Mitteilung der Stadt Luzern vom Dienstag. Um die Bäume aus dem sehr steilen Gelände zu bringen, waren zirka 600 Helokopterflüge notwendig.

Die gefährlichen Arbeiten sind laut Mitteilung ohne Zwischenfälle verlaufen. Während zwei Tagen mussten die Holzschlagarbeiten teilweise wetterbedingt unterbrochen werden. Trotzdem konnten sie am Montag fristgerecht abgeschlossen werden.

Planung der definitiven Schutzbauten

Zurzeit wird das Projekt zur Erstellung von Schutznetzen ausgearbeitet. Es wird voraussichtlich im Sommer 2011 dem Bund zur Prüfung unterbreitet und anschliessend öffentlich aufgelegt. Der Bau der definitiven Schutzbauten ist für Frühling 2012 geplant. Bis dann bleiben die am Hangfuss montierten provisorischen Sicherheitsnetze stehen, um die Häuser gegen herunterfallende Holzteile und Steine zu schützen.

In den nächsten Monaten werden am Gütschhang junge Bäume und Sträucher gepflanzt. Mit einem Bewirtschaftungskonzept wird sichergestellt, dass ein durchmischter Wald entsteht, der den Hang mit seinen Wurzeln stabilisieren kann.

pd/zim