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Endspurt: Bald eröffnet in Kriens «das wohl modernste Stadion der Schweiz»

Am Freitag spielt der SC Kriens erstmals in seiner neuen Arena. Die Vorfreude beim Challenge-League-Klub ist gross – wie auch der Baustress im Stadion.
Larissa Haas
Blick aus knapp 150 Metern Höhe auf das neue Stadion Kleinfeld. Bild: Pius Amrein (Kriens, 26. September 2018)

Blick aus knapp 150 Metern Höhe auf das neue Stadion Kleinfeld. Bild: Pius Amrein (Kriens, 26. September 2018)

Ein sportlicher Zeitplan und Verzögerungen liessen den SC Kriens und dessen Fans länger zittern als erwartet. Jetzt hat das Warten ein Ende: Nach 18 Monaten Bauzeit findet am Freitag um 20 Uhr die Heimspiel-Premiere im neuen Stadion Kleinfeld statt, wo kaum mehr etwas an den altehrwürdigen Vorgänger erinnert.

«Wir haben uns von einem schlecht ausgerüsteten zum wohl modernsten Stadion der Schweiz gewandelt», sagt Werner Baumgartner, Präsident des SC Kriens. Paradebeispiel dafür dürfte das neue Kunstrasenfeld sein, das punkto Belastbarkeit und Professionalität alle anderen der Schweiz überragen soll. Ab sofort könne das Feld permanent von allen 41 Mannschaften des Vereins genutzt werden, ohne dass der Rasen an Qualität einbüsse, sagt Sportchef Bruno Galliker.

Nicht nur die Geschäftsleitung, auch die Spieler der ersten Mannschaft freuen sich über das Herzstück ihres neuen Stadions. «Wir haben den Bauprozess vom Kleinfeld von Anfang an mitverfolgt. Als letzte Woche der Kunstrasen eingetroffen ist, wussten wir: Jetzt wird es bald losgehen», sagt Marco Wiget, der mit seinem Team gestern zum ersten Mal auf dem neuen Spielfeld stand.

Die Tore werden am Donnerstag erwartet

Die Krienser werden gegen den FC Schaffhausen ihr neues Stadion einweihen. Der Entscheid, das Spiel am Freitag tatsächlich im Kleinfeld auszutragen, fiel allerdings erst letzte Woche (wir berichteten). Entsprechend hektisch sind nun die Tage zuvor: Um das Stadion türmt sich Baumaterial, und im Innern sind etliche Bauarbeiter noch mit dem Feinschliff beschäftigt. Das Stadion gleicht im Moment eher einer Baustelle als einem Sportveranstaltungsort. Die Tribünensitze im typischen «SC-Kriens-Grün» zum Beispiel wurden erst am Mittwoch angeliefert und müssen noch montiert werden. Die Tore sollen im Verlauf des Donnerstags eintreffen.

Gespielt wird im neuen SCK-Stadion auf Kunstrasen. Bild: Pius Amrein (Kriens, 26. September 2018)
Die Stühle sind im typischen «SC-Kriens-Grün» gehalten. Bild: Pius Amrein (Kriens, 26. September 2018)
Aufnahme aus knapp 150 Metern Höhe. Bild: Pius Amrein (Kriens, 26. September 2018)
Auch eine Sprinkleranlage ist fest eingebaut. Bild: Pius Amrein (Kriens, 26. September 2018)
Die Fotovoltaikanlage versorgt das Sportzentrum mit Naturstrom. Bild: Pius Amrein (Kriens, 26. September 2018)
Blick in den Catering-Bereich im neuen Stadion. Bild: Pius Amrein (Kriens, 26. September 2018)
Blick auf den neuen Kunstrasen. Bild: Pius Amrein (Kriens, 26. September 2018)
Ein Büros im Stadion untergebracht. Bild: Pius Amrein (Kriens, 26. September 2018)
Ein Teil der Garderobe. Bild: Pius Amrein (Kriens, 26. September 2018)
Ein Blick in die Duschen. Bild: Pius Amrein (Kriens, 26. September 2018)
«Das wohl modernste Stadion der Schweiz», sagt SCK-Präsident Werner Baumgartner.
Ankick für das erste Spiel im neuen Stadion ist am Freitag um 20 Uhr. Bild: Pius Amrein (Kriens, 26. September 2018)
Die Striche sind gezogen. Bild: Pius Amrein (Kriens, 26. September 2018)
Die Lichtanlage wartet auf ihren ersten Einsatz. Bild: Pius Amrein (Kriens, 26. September 2018)
10. September 2018: Das Stadion erhält den neuen Kunstrasen. Bild: Pius Amrein (Kriens, 26. September 2018)
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Das neue Stadion des SC Kriens

Baumgartner ist trotz dieser fehlenden «Details» nicht nervös. Im Gegenteil: Beim SCK-Präsidenten überwiegt die Vorfreude, vor allem, weil mit dem punktgleichen Tabellennachbar FC Schaffhausen ein Wunschgegner zu Gast sein wird. Bis zum Anpfiff werde sämtliche spielrelevante Infrastruktur bereit sein. Dennoch sei mit längeren Wartezeiten zu rechnen, etwa beim Eingangsbereich. Baumgartner erhofft sich deshalb von den Fans die nötige Geduld und Toleranz. Schliesslich sei es an der Zeit gewesen, dass sich der SCK von seiner provisorischen Heimstätte in der Swissporarena verabschiedet – aus finanzieller, aber auch sportlicher Sicht: «Ich erwarte ein ausgelassenes und friedliches Fussballfest, dessen Atmosphäre mit Sicherheit nicht mit jener in den vergangenen Spielen vergleichbar sein wird», sagt Baumgartner.

Club-Charme bleibt trotz Innovation erhalten

LED-Lichter, Software-Erneuerungen, Fotovoltaikanlage auf dem Tribünendach, hoch-professioneller Kunstrasen: Auch wenn der SCK punkto Infrastruktur einen Quantensprung macht, gibt er sich betont bodenständig. Sämtliche Räume – von den Garderoben bis zu den Büros – sehen gewollt roh aus. Oder mit den Worten Baumgartners gesprochen: «Chic, aber nicht vornehm.» So floss auch das Geld, das der SCK durch die Crowdfunding-Aktion zum Stadionbau gesammelt hatte, hauptsächlich in den Innenausbau – ein Grossteil davon etwa in die grosszügigen Garderoben.

Während der Präsident mit Vorfreude dem «Fussballfest» vom Freitag entgegenblickt, bewahren die Spieler ihre typische Ruhe: «Wir sind fokussiert auf das bevorstehende Spiel und topmotiviert», sagt Jan Elvedi, um dann doch noch wenigstens ein bisschen euphorisch zu werden: «Das grosse Ziel ist und bleibt aber der erste Heimsieg im neuen Stadion.»

Das neue Kleinfeld Stadion in Kriens erhält einen Kunstrasen. Seit Montag, 10. September 2018, trägt die holländische Firma Greenfields den Rasen auf. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 10. September 2018)
Christian Haas (links), Bauherrenvertreter Gemeinde Kriens, und Bruno Galliker, Sportchef des SC Kriens, begutachten den neuen Kunstrasen im Stadion Kleinfeld. (Bild: Nadia Schärli, Kriens, 10. September 2018)
Der Rasen soll nach einer Woche fertig ausgerollt sein. Danach wird er mit 216 Tonnen Sand beschwert. (Bild: Nadia Schärli, Kriens, 10. September 2018)
Zusätzlich zum Sand werden 64 Tonnen Gummi-Granulat für gutes Rollverhalten aufgetragen. (Bild: Nadia Schärli, Kriens, 10. September 2018)
Schon am 28. September soll auf diesem Rasen das erste Spiel stattfinden: Ein sportliches Ziel, das nur bei schönem Wetter erreicht werden kann. (Bild: Nadia Schärli, Kriens, 10. September 2018)
Das offizielle Eröffnungsspiel ist allerdings erst für den 13. Oktober angesetzt. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 10. September 2018)
Bis dahin bleibt den Verantwortlichen noch etwas Zeit, um die 400 000 Franken teure Unterlage perfekt vorzubereiten. (Bild: Nadia Schärli, Kriens, 10. September 2018)
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Im Krienser Kleinfeld wird der neue Kunstrasen verlegt

19. November 2016: Das letzte Spiel im alten Kleinfeld

Letztes Spiel im Kleinfeld Kriens zwischen dem SC Kriens und dem FC Köniz am Samstag, 19. November 2016. (Bild: Philipp Schmidli)
Nico Siegrist. Letztes Spiel im Kleinfeld Kriens zwischen dem SC Kriens und dem FC Köniz am Samstag, 19. November 2016. (Bild: Philipp Schmidli)
Bei einem allfälligen Aufstieg dürfen die Krienser kommende Saison in der Challenge League kicken. Die dazu notwendige Lizenz hat der SC Kriens in erster Instanz erhalten. (Bild: Philipp Schmidli)
Letztes Spiel im Kleinfeld Kriens zwischen dem SC Kriens und dem FC Köniz am Samstag, 19. November 2016. (Bild: Philipp Schmidli)
Letztes Spiel im Kleinfeld Kriens zwischen dem SC Kriens und dem FC Köniz am Samstag, 19. November 2016. (Bild: Philipp Schmidli)
Nico Siegrist bejubelt das 3:0. Letztes Spiel im Kleinfeld Kriens zwischen dem SC Kriens und dem FC Köniz am Samstag, 19. November 2016. (Bild: Philipp Schmidli)
Letztes Spiel im Kleinfeld Kriens zwischen dem SC Kriens und dem FC Köniz am Samstag, 19. November 2016. (Bild: Philipp Schmidli)
Letztes Spiel im Kleinfeld Kriens zwischen dem SC Kriens und dem FC Köniz am Samstag, 19. November 2016. (Bild: Philipp Schmidli)
Letztes Spiel im Kleinfeld Kriens zwischen dem SC Kriens und dem FC Köniz am Samstag, 19. November 2016. (Bild: Philipp Schmidli)
Letztes Spiel im Kleinfeld Kriens zwischen dem SC Kriens und dem FC Köniz am Samstag, 19. November 2016. (Bild: Philipp Schmidli)
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Abschied vom Kleinfeld

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