ENERGIE: Emmer Industrie kämpft mit Geld gegen CKW

Lehnt Emmen den Vertrag mit den CKW ab, zahlt die Industrie 730'000 Franken. Der Stromkonzern ist sauer und warnt.

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«Die Industrievertreter waren schon da.» (Karikatur Jals/Neue LZ)

«Die Industrievertreter waren schon da.» (Karikatur Jals/Neue LZ)

Neue Runde im erbitterten Streit zwischen Emmer Industriebetrieben und der Centralschweizerischen Kraftwerke AG (CKW). «Die Industrie ist bereit, den möglichen Ausfall für die Gemeinde zu decken», sagt Marcel Imhof, Konzernleitungsmitglied des Stahlverarbeiters Schmolz + Brickenbach AG. Mit «Ausfall» meint Imhof den Betrag von 730'000 Franken. So viel würde der Stromlieferant der Gemeinde Emmen überweisen, falls sie bis Ende Jahr der Verlängerung des Konzessionsvertrags mit der CKW zustimmt.

«Mit unserem Angebot wollen wir erreichen, dass die Gemeinde bei einem Nein zum Konzessionsvertrag nicht schlechter fährt als mit dem alten Vertrag», erklärt Marcel Imhof die überraschende und, im Hinblick auf die am 15. Dezember stattfindende Einwohnerratssitzung, kurzfristige Offerte. Bei den CKW ist man über das Angebot der Industrie, das die Zeitung «Region» am Donnerstag veröffentlichte, nicht erfreut. Der alte Vertrag widerspreche geltendem Bundesrecht. Die finanziellen Folgen eines Neins seien zudem sehr hoch.

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.