ENERGIE: Kanton Luzern ermuntert zum Heizungs-Check

Egal, ob Öl- oder Holzheizung: Mit wenigen Handgriffen lassen sich Energie und Geld einsparen. Dafür läuft eine Prüfaktion.

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Ein Energieberater erklärt einem Liegenschaftsverwalter, wie er die Heizungseinstellungen optimal vornimmt. (Archivbild Neue LZ)

Ein Energieberater erklärt einem Liegenschaftsverwalter, wie er die Heizungseinstellungen optimal vornimmt. (Archivbild Neue LZ)

«Im Rahmen einer rund einstündigen Beratung erfahren Hauseigentümer beim Heizungs-Check direkt in ihrem Heizungskeller oder Technikraum, wie der Energieverbrauch mit einfachen Massnahmen an der Heizungssteuerung, der Wärmeverteilung und der Wärmeabgabe optimiert werden kann», schreibt die Staatskanzlei am Montag in einer Mitteilung. Falls die Heizung in absehbarer Zeit ersetzt werden muss, informiert der Installateur darüber, welche Heizungssysteme sich eignen, um die Liegenschaft künftig effizient und umweltschonend zu beheizen.

Der Heizungs-Check ist ein Angebot des Kantons Luzern in Zusammenarbeit mit Suissetec Zentralschweiz und wird noch bis zum Ende der laufenden Heizperiode angeboten. Bei Abgabe des gleichnamigen Flyers kostet der Heizungs-Check nur 100 statt 300 Franken pro Liegenschaft, die Differenz übernimmt der Kanton Luzern im Rahmen seiner Energieberatung.

Hinweis: Der Flyer kann bei einer der akkreditierten Installationsfirmen bezogen werden. Weitere Infos auf www.uwe.lu.ch/themen/energie/heizungs_check

Richtig heizen: Tipps & Tricks

  • Die richtige Raumtemperatur hängt von der Nutzung ab. Die vom Bundesamt für Energie empfohlenen Werte sind: 20 bis 23 Grad fürs Wohnzimmer, 23 Grad fürs Bad, 17 bis 20 Grad für Schlafzimmer sowie Spiel- und Hobbyräume, 17 Grad für den Flur, 14 bis 17 Grad für selten oder nicht genutzte Räume.
  • Richtig lüften: täglich drei- bis fünfmal kurz und kräftig lüften, indem mehrere Fenster 5 bis 10 Minuten ganz geöffnet werden. Danach alles – auch Kippfenster – wieder schliessen!
  • Energieverbrauch senken: Prüfen Sie Fugen, Fenster und Türen. Sind diese wirklich dicht, oder gibt es Durchzug? Ältere Türen und Fenster lassen sich mit Dichtungsbändern aus dem Heimwerkermarkt für wenig Geld nachrüsten.
  • Unsinnig ist es, in einer Wohnung mit Bodenheizung die Teppiche auszurollen, denn das erhöht den Energieverbrauch. Erwärmt werden nämlich vor allem die Teppiche und weniger die Raumluft. Als Faustregel gilt: Mit jedem Grad mehr Raumtemperatur steigen die Heizkosten um 6 Prozent.

red