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ENERGIE: Kanton Luzern kürzt Förderbeiträge

Der Ersatz von Elektrospeicherheizungen und Wärmepumpen im Kanton Luzern wird ab dem 1. Januar nicht mehr finanziell gefördert. Geld erhält, wer auf Abwärme setzt.
Wer in Luzern eine Wärmepumpe einbaut, wird vom Kanton nicht mehr finanziell entschädigt, im Bild ein Solarhaus in Erstfeld. (Bild: PD)

Wer in Luzern eine Wärmepumpe einbaut, wird vom Kanton nicht mehr finanziell entschädigt, im Bild ein Solarhaus in Erstfeld. (Bild: PD)

Wer ab dem 1. Januar 2014 im Kanton Luzern Abwärme nutzt, wird neu finanziell unterstützt. Ebenso fördert der Kanton den Anschluss an Wärmeverbunde. Wer von der fossilen Wärmeversorgung auf Wärmepumpen umsteigen will, erhält jedoch kein Geld mehr, weil diese breit eingesetzte Technologie inzwischen wirtschaftlich ist. Dies teilt die Dienststelle Umwelt und Energie des Kantons Luzern mit.

6 Millionen Franken verteilt

Das kantonale Förderprogramm Energie, welches Beiträge an bestehende Bauten, nicht aber an Neubauten ausrichtet, war im laufenden Jahr stark gefragt. Laut Mitteilung sind per Ende November 2013 insgesamt 822 Fördergesuche eingegangen, davon wurden 724 bewilligt. Total sprach der Kanton 6 Millionen Franken an Förderbeiträgen.

Am 1. Januar 2014 startet zudem ein neues Stromeffizienzprogramm auf Kantonsgebiet. Es richtet sich an Hausbesitzer, Liegenschaftseigentümer und Unternehmen. Sie sollen motiviert werden, stromfressende Installationen zu ersetzen. Wer die Treppenhausbeleuchtung in seiner Liegenschaft erneuert, erhält ebenso einen Förderbeitrag wie Firmen, welche die Beleuchtung in ihrem Büro und ihrer Werkstatt optimieren. Am Stromeffizienzprogramm beteiligen sich das Bundesamt für Energie («ProKilowatt»), die CKW und der Kanton Luzern.

pd/rem

Hinweis:
Formulare für Gesuche auf www.energie.lu.ch.

Die wichtigsten Änderungen im Überblick

gültig ab 1. Januar 2014

  • Kein Geld mehr für den Ersatz von Elektrospeicherheizungen
  • Kein Geld mehr für Wärmepumpen
  • Geld für Holzfeuerungen gibt es erst ab einer Nennleistung von 40 kW. Kleinere Holzfeuerungen werden nicht mehr finanziell unterstützt.
  • Der Förderbeitrag für Sanierungen nach einem Minergie-Standard beträgt neu maximal 70'000 Franken (bisher maximal 100'000 Franken für Minergie und Minergie-ECO bzw. 150'000 Franken für Minergie-A und Minergie-P).
  • Geld gibt es neu für die Nutzung von Abwärme
  • Die Anschlussbeiträge an Wärmeverbunde werden vor allem für grössere bestehende Bauten deutlich erhöht.

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