ENERGIE: Meggen passt die Solarförderung an

Die Gemeinde Meggen konzentriert sich neu auf die Unterstützung der mittleren und grösseren Solaranlagen. Dies weil kleine Solaranlagen neu durch den Bund gefördert werden.

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Die Gemeinde Meggen konzentriert sich auf die Unterstüzung von mittleren und grösseren Solaranlagen. (Bild: pd)

Die Gemeinde Meggen konzentriert sich auf die Unterstüzung von mittleren und grösseren Solaranlagen. (Bild: pd)

Neu verzichtet der Megger Gemeinderat auf Beiträge an kleine Solaranlagen unter 10 kW. Wer Anlagen zwischen 10 und 30 kW realisieren möchte, kann bei Verzicht auf die Einmalvergütung durch den Bund den Förderbeitrag der Gemeinde beanspruchen. Dies gilt bis zu einer möglichen KEV Zusage. Bei Anlagen über 30 kW wird an der bisherigen Förderung festgehalten, wie die Gemeinde Meggen mitteilt.

Diese Änderungen wurden nötig, weil der Bund per 1. April 2014 die Energieverordnung geändert hat. Neu werden kleine Photovoltaikanlagen bis 10kW anstelle der kostendeckenden Einspeisevergütung KEV mit einer Einmalvergütung gefördert. Bei mittleren und grösseren Solaranlagen zwischen 10 und 30 kW kann aus den beiden Varianten gewählt werden. Anlagen über 30 kW werden ausschliesslich über die KEV gefördert.

Seit 2006 fördert die Gemeinde Massnahmen für mehr Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Seit 2011 werden auch Photovoltaikanlagen gefördert.

pd/kam