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Zufrieden mit dem Geschäftsjahr und Führungswechsel: EWL legt Geschäftsbericht vor

EWL blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück: Sie konnte das operative Ergebnis um 1,1 Millionen steigern und hat neun neue Stellen geschaffen.

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(lil) EWL zeigt sich mit dem Geschäftsjahr 2020 zufrieden. Sie hat in nachhaltige Projekte investiert und konnte neun zusätzliche Stellen bilden. Das teilt EWL am Freitag mit.

Infolge der Pandemie und der warmen Witterung sei der Energieabsatz gesunken und entsprechend habe sich die Gesamtleistung um 5,9 Prozent auf 276,3 Millionen Franken reduziert. Der Unternehmensgewinn betrage «erfreuliche 33,1 Millionen Franken». Dieser Geschäftsverlauf habe es der EWL ermöglicht, der Stadt Luzern als Alleinaktionärin eine Dividende von 12,2 Millionen Franken auszuzahlen. Das Eigenkapital sei um 3,5 Prozent auf 589,4 Millionen Franken gestiegen. EWL: «Mit einer Eigenkapitalquote von 73,9 Prozent ist EWL solide finanziert.»

Investitionen in die Zukunft

2020 seien insgesamt 74,9 Millionen Franken in erneuerbare Energie, in die Versorgungssicherheit sowie in die Digitalisierung investiert worden, schreibt EWL. Der Löwenanteil von 42,1 Millionen Franken sei dabei im Geschäftsfeld Wärme getätigt worden. «Mit der Inbetriebnahme der See-Energie Zentrale Seefeld in Horw und der See-Energie Zentrale Inseliquai in Luzern wurden zwei wichtige Meilensteine erreicht.» Weitere 3,7 Millionen Franken seien ins Rechenzentrum Stollen Luzern und 1,2 Millionen Franken in den flächendeckenden Ausbau des Glasfasernetzes in Kriens geflossen.

Weiter gibt es einen Wechsel in der Führung: Stephan Marty wird nach elf Jahren als Vorsitzender der Geschäftsleitung die Führung von EWL per 1. Mai 2021 an Patrik Rust übergeben. «Der neu gewählte CEO will die Chancen der Dekarbonisierung und Digitalisierung wahrnehmen und den Erfolgsweg von EWL fortsetzen.»