ENERGIEFÖRDERPROGRAMM: Mehr Geld für mehr Energie-Projekte

Der Hauseigentümerverband (HEV) Kanton Luzern fordert eine Verdoppe­lung der Energiefördergelder von bisher fünf auf zehn Millionen Franken.

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Solaranlage auf dem Kulturzentrum Braui in Hochdorf. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Solaranlage auf dem Kulturzentrum Braui in Hochdorf. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Der Hauseigentümerverband fordert zudem eine bessere Berücksichtigung von «normalen», sanierungswilligen Hausbesitzern - Beiträge an öffentliche Bauten dagegen seien fragwürdig, wie der HEV in einer Medienmitteilung schreibt.

Eigentümer wollen handeln
Die Wohneigentümer reagieren sehr positiv und aktiv auf das kantonale Förderprogramm Energie und nutzen die Möglichkeiten für Gebäudesanierungen oder Warmwassersolaranlagen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Dementsprechend sei das kantonale Förderprogramms ein Riesenerfolg.

Verdoppelung des Kredits
Der Erfolg des Förderprogramms Energie bewirkte, dass im Mai alle Gelder, die der Kanton als Beiträge an Projekte zahlt, ausgeschöpft waren. Der jetzt von der Regierung unterbreitete Zusatzkredit von fünf Millionen Franken sei gut gemeint, aber zu kurz gedacht, schreibt der HEV weiter.

Der Hauseigentümerverband erwartet, dass der Kantonsrat den Kredit in der September-Session verdoppelt, was angesichts des guten Abschlusses in der Staatsrechnung zu verantworten sei. Erst recht, weil diese Gelder Investitionen auslösten und Arbeitsplätze sicherten oder schafften.

Mehr Geld für «normale» Eigentümer
Der Hauseigentümerverband verlangt eine Analyse über die Geldströme dieser Energiesubventionen. Vieles deutet darauf hin, dass zu viele grosse Neubauprojekte und Vorhaben der öffentlichen Hand profitiert hätten.

Der Hauseigentümerverband erwartet von der Regierung deshalb Lenkungsmassnahmen, damit mehr «normale» Hauseigentümer Beiträge an die Sanierung ihrer bestehenden Gebäude erhalten.

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