ENGELBERGERAA: Nidwalden versucht es jetzt mit Plan B

Fachleute im Wasserbau sind rar. Der Kanton Nidwalden konnte ein Jahr lang keinen finden. Das hat Konsequenzen.

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Die Nidwaldner Baudirektorin Lisbeth Gabriel. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Die Nidwaldner Baudirektorin Lisbeth Gabriel. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Die Situation beim Oberlauf der Engelbergeraa zwischen Grafenort und Dallenwil ist heute in etwa dieselbe wie 1940. Für 30 bis 50 Millionen Franken möchte der Kanton Nidwalden diesen Abschnitt sanieren und somit den Hochwasserschutz verbessern. Doch die Planung ist schon vor über einem Jahr sistiert worden.

Der Grund liegt in den knappen Ressourcen an Personal im Tiefbauamt. Seit gut einem Jahr ist die Baudirektion Nidwalden auf der Suche nach einem Ingenieur oder einer Ingenieurin mit Erfahrung im Bereich Wasserbau. «Jedoch kommt jetzt Plan B zum Zug. Wir wollen vorerst mit einer externen Unterstützung weiterarbeiten.» Denn eins ist für die Nidwaldner Baudirektorin Lisbeth Gabriel klar: «Der Hochwasserschutz zwischen Grafenort und Dallenwil ist ein komplexes ein Projekt, das rund 10 bis 15 Jahre dauern wird. Wir werden sicher nicht einfach damit starten, ohne dass die personellen Ressourcen vorhanden sind.»

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.