ENNETBÜRGEN: Geschickte Hände bauen Steinmauern

Zivildienstleistende sanieren in Ennetbürgen Trockensteinmauern. Die Arbeit verlangt viel Geschick und ist nicht billig.

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Zivilschützler arbeiten am Hang von Ennetbürgen an einer Trockensteinmauer. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Zivilschützler arbeiten am Hang von Ennetbürgen an einer Trockensteinmauer. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Es ist keine gewöhnliche Baustelle, die sich zurzeit oberhalb des Hofes von Landwirt Thomas Agner befindet. Mehr als ein Dutzend Zivildienstleistende erneuern in drei Wochen zwei Trockensteinmauern. Die Mauern werden etwa 40 Meter lang und etwa 1,6 Meter hoch. Wie dunkle Bänder durchziehen Trockensteinmauern die sonnigen Ennetbürger Hänge. Sie sind Zeugen einer Zeit, in der die Bauern das abschüssige Gelände dank Steinmauern terrassiert und urbar gemacht haben.

Verschiedene Naturobjekte hat die Gemeinde Ennetbürgen inventarisiert und unter provisorischen Schutz gestellt, darunter auch die Trockensteinmauern. Was geschützt ist, muss auch erhalten bleiben. Landwirt Thomas Agner machte sich Gedanken dazu, als die Trockensteinmauern auf seinem Grundstück zu bröckeln begannen. Und er hatte Kontakt zu Pro Natura. Nun bauen die Zivildienstleistenden die Mauern im Rahmen eines Pilotprojektes wieder auf.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner Zeitung.