ENTEIGNUNG: Horwerin erhält eine höhere Entschädigung

18'200 Franken sollte eine Horwerin für den Verlust des Seezugangsrechts erhalten. Nun bekommt sie mehr – wie viel ist aber noch offen.

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Blick auf die Horwer Bucht. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Blick auf die Horwer Bucht. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Eine Hausbesitzerin in Horw erhält für den Verlust ihres Badeplatzes am See, der dem Ausbau der A2 zum Opfer gefallen ist, eine höhere Entschädigung, als ihr von der eidgenössischen Schätzungskommission zugesprochen worden ist. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden.

Mehrere Hauseigentümer im Hinderbach in Horw hatten seit Jahrzehnten das Recht, einen jenseits der Bahnlinie gelegenen Badeplatz zu benutzen. Das Grundstück wurde vom Eigentümer im Hinblick auf den Ausbau der Autobahn A2 1990 an den Kanton Luzern verkauft, wobei das Seezugangsrecht der Anwohner enteignet werden musste.

Eine Grundeigentümerin, die für den Verlust des Seezugangsrechts 18 200 Franken erhalten sollte, war mit der Entschädigung nicht einverstanden und rief mit Erfolg das Bundesverwaltungsgericht an. Der Streit geht nun zur neuen Berechnung der Enteignungsentschädigung an die Schätzungskommission zurück.

Urs-Peter Inderbitzin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.