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Entlebuch sagt Nein
zum neuen Kultursaal im Hotel Port

Die Stimmbürger haben sich überraschend gegen den 2,45-Millionen-Franken-Kredit für den Erwerb des Kultursaals Port im Stockwerkeigentum, dessen Sanierung und die Anschaffung von Inventar gesprochen.
Visualisierung des künftigen Kultursaals im Hotel Port in Entlebuch. (Bild: PD)

Visualisierung des künftigen Kultursaals im Hotel Port in Entlebuch. (Bild: PD)

Mit 517 Ja- zu 680 Nein-Stimmen haben die Stimmberechtigten von Entlebuch den Sonderkredit für den neuen Portsaal am Sonntag deutlich abgelehnt. Der Nein-Anteil lag somit bei 56,8 Prozent. Die Stimmbeteiligung lag bei 49 Prozent.

Im Kultursaal hätten künftig verschiedene Veranstaltungen durchgeführt werden sollen. Dafür wären grössere Bauarbeiten nötig gewesen. Gemäss einer Vereinbarung mit dem Investor war vorgesehen, dass er das Hotel Port kauft und umfassend saniert. Diese Vereinbarung wurde unter dem Vorbehalt abgeschlossen, dass die Gemeinde den Saal übernimmt und die Stimmberechtigten der Abstimmungsvorlage zustimmen.

Kritische Hinweise aus der Bevölkerung

Wie der Gemeinderat am Sonntag mitteilte, hat er im Verlauf der letzten Tage und Wochen kritische Hinweise und Bemerkungen zu fehlenden Parkplätzen, fehlenden Zusatzräumen, Bühnenlift, Kaufpreis oder zur Zukunft des Gastronomiebetriebes aufgenommen. Diese Punkte hätten nun die Stimmberechtigten offenbar dazu bewogen, die Vorlage abzulehnen.

«Der Gemeinderat bedauert die Ablehnung des Projektes sehr. Er war der Ansicht, dass das Geschäft genügend ausgereift war, die Fakten bekannt waren und der Saal die Bedürfnisse der Vereine und der einheimischen Nutzer erfüllt», schreibt der Gemeinderat weiter. Ein Plan B existiere nicht. Das weitere Vorgehen werde nun im Gemeinderat besprochen. Weiter werde die Ausgangslage mit dem Investor und der zuständigen Kommission besprochen. «Sollten die weiteren Gespräche zu keinem Erfolg führen, hat die Gemeinde dem Investor die bisher aufgelaufenen Kosten von rund 90'000 Franken zurückzuerstatten.»

Das Hotel Port wurde nach einem Brand 1902 wieder neu errichtet. 1958 erfolgte eine Renovation, 1963 und 1975 wurde das Gebäude durch Anbauten erweitert. In den letzten Jahren folgten aber im Innern und am ganzen Objekt keine nennenswerten Sanierungen mehr. (fi/red)

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