Entlebuch budgetiert schwarze Null

Die Gemeinde Entlebuch rechnet im Budget 2013 mit einem Plus von 6500 Franken. Das gute Resultat kommt dank einer Senkung des Gesamtaufwandes zustande.

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Blick auf die Gemeinde Entlebuch. (Bild: Archiv Neue LZ)

Blick auf die Gemeinde Entlebuch. (Bild: Archiv Neue LZ)

Bei einem unveränderten Steuerfuss von 2,3 Einheiten budgetiert die Gemeinde Entlebuch für das Jahr 2013 einen kleinen Gewinn von 6514 Franken. Laut Mitteilung der Gemeinde vom Freitag konnte der Gesamtaufwand trotz den höheren Kosten für die Pflegefinanzierung und das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrechts (KESB) gegenüber dem Vorjahr um rund 190‘000 Franken gesenkt werden. Der Beitrag aus dem kantonalen Finanzausgleich wird um 482‘000 Franken gekürzt.

13 Millionen Investitionen

Total sieht Entlebuch Investitionen von rund 13 Millionen Franken vor. Zu den wichtigsten Projekten gehören die Aussensanierung des Gemeindehauses, die Innenrenovation des Schulhauses Bodenmatt, der Einbau einer gemeindeeigenen Photovoltaikanlage auf dem Oberstufenschulhaus, die Dorfkernerneuerung sowie der Ausbau und die Sanierung einiger Strassen.

An der Gemeindeversammlung am 13. Dezember (20 Uhr, Hotel Drei Könige) wird das Jahresprogramm 2013 und der Finanz- und Aufgabenplan 2013 - 2019 vorgestellt. Weiter wird ein Sonderkredit von 540'000 Franken für die Aussensanierung des Gemeindehauses (Los 5) beantragt.

Modell zweijähriger Kindergarten

Das revidierte Volksschulbildungsgesetz verpflichtet die Gemeinden spätestens ab dem Schuljahr 2016/17 entweder den zweijährigen Kindergarten oder die Basisstufe einzuführen. Eine Arbeitsgruppe bestehend aus Schulleitung, Vertretern der Schulpflege und der Lehrerschaft kommt zum Schluss, dass das Modell zweijähriger Kindergarten das richtige für Entlebuch ist.

Der Gemeinderat folgte der Argumentation der Arbeitsgruppe und stimmte diesem Antrag zu. Die Umsetzung ist ab dem Schuljahr 2015/16 geplant. Ab diesem Datum werden die Kinder ein Jahr früher ins freiwillige Kindergartenjahr eintreten können. Das Obligatorium bleibt wie bis anhin bestehen.

pd/bep