ENTLEBUCH: Politiker wollen Wolf zum Abschuss freigeben

Die Abschusskriterien für den Wolf seien zu lasch, sagen Politiker. Man müsse diskutieren, ob der Wolf wirklich schutzwürdig sei.

Drucken
Teilen
Ein Wolf in der Fotofalle im Eigenthal im April. (Bild pd).

Ein Wolf in der Fotofalle im Eigenthal im April. (Bild pd).

CVP-Nationalrat Ruedi Lustenberger aus Romoos möchte, dass man weniger tolerant mit dem Wolf umgeht. Derzeit darf ein Wolf erst zum Abschuss freigegeben werden, wenn er innerhalb eines Monats mindestens 25 Tiere gerissen hat.

25 gerissene Schafe, bis ein Wolf abgeschossen werden könne, seien zu viel. Notfalls müsse man überlegen, den Wolf nicht mehr als schützenswert zu klassifizieren. Einen entsprechenden Vorstoss will er im Herbst einreichen.

Auch SVP-Kantonsrat Erwin Dahinden aus Schüpfheim hat genug vom Wolf. Luzern solle beim Bund klarmachen, dass die Schweiz und insbesondere der Kanton Luzern für die Wiederansiedlung des Wolfes zu klein sei. Er fordert in einem Vorstoss, dass der Kanton Luzern neu allein entscheiden darf, ob ein Wolf abgeschossen werden kann. Derzeit entscheiden darüber fünf Kantone und der Bund.

Luzia Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.