ENTLEBUCH: Teure Gülle und Mist im geschützten Moor

Ein Entlebucher Landwirt güllt in einem geschützten Flachmoor. Die Busse von 300 Franken wollte er nicht zahlen – das kostet ihn jetzt 2300 Franken.

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(Symbolbild Neue LZ)

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Wer in einem geschützten Flachmoor Gülle oder Mist ausbringt, kann auch dann gebüsst werden, wenn das Moor dabei gar nicht geschädigt wird. Dies hat das Bundesgericht im Fall eines Entlebucher Landwirts entschieden. Dieser bewirtschaftet seit zehn Jahren eine Parzelle im Entlebuch, die als Flachmoor von nationaler Bedeutung ausgeschieden ist.

Der Landwirt hat im Oktober 2008 auf einem Teil der Parzelle Gülle beziehungsweise Mist verteilt. Der Amtsstatthalter von Entlebuch büsste den Landwirt dafür mit 300 Franken, was dieser aber nicht akzeptierte und den Streit schliesslich bis ans Bundesgericht weiterzog. Das hat für den Entlebucher Landwirt teure Folgen: Er muss nun nicht nur die Busse von 300 Franken, sondern auch die Gerichtskosten von 2000 Franken bezahlen.

Urs-Peter Inderbitzin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.