ENTLEBUCH: Windkraft liefert Strom für 600 Haushalte

Die Centralschweizerischen Kraftwerke (CKW) bauen im Entlebuch das grösste Windkraftwerk der Zentralschweiz. Mit einem 120 Meter hohen Windrad wird ab Herbst Strom für rund 600 Haushalte erzeugt.

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Auf diesem Hügel kommt das Windkraftwerk zu stehen (Bildmontage PD).

Auf diesem Hügel kommt das Windkraftwerk zu stehen (Bildmontage PD).

Das Windkraftwerk, in dessen Projektierung und Bau die CKW rund 5 Millionen Franken investieren, hat Symbolcharakter im Kanton Luzern. Es ist das erste Kraftwerk der neuen Energien in dieser Grössenordnung, das im Kanton Luzern seit der angestrebten Energiewende gebaut werden kann, heisst es in einer Mitteilung der CKW vom Freitag.

Spatenstich mit Kurt und Maya Reinhard-Renggli (Landpächter), Hans Zaugg-Rothenbühler (Kassier Alpgenossenschaft Lutersarni), Hans-Ulrich Hertig-Braun (Präsident Alpgenossenschaft Lutersarni), Peter Suter (Leiter Neue Energien CKW), Sandra Hoffmann (Kraftwerkslieferant Enercon) sowie Robert Vogel (Gemeindeammann Entlebuch, von links). (Bild: PD)

Spatenstich mit Kurt und Maya Reinhard-Renggli (Landpächter), Hans Zaugg-Rothenbühler (Kassier Alpgenossenschaft Lutersarni), Hans-Ulrich Hertig-Braun (Präsident Alpgenossenschaft Lutersarni), Peter Suter (Leiter Neue Energien CKW), Sandra Hoffmann (Kraftwerkslieferant Enercon) sowie Robert Vogel (Gemeindeammann Entlebuch, von links). (Bild: PD)

Mit dem Spatenstich am Mittwoch haben die CKW die Bauphase des 120 Meter hohen Windrads eingeläutet. In den nächsten vier Monaten werden bis zu 60 Tonnen schwere und bis zu 40 Meter lange Bauelemente angeliefert und montiert.

«Als Entlebucher sind wir uns bewusst, dass unser Stromverbrauch auch irgendwo erzeugt werden muss. Als erste Gemeinde im Kanton Luzern mit einem kommunalen Windkonzept haben wir von Anfang an eine positive Einstellung zur Windenergie und den anderen neuen Energien gelebt», so der Entlebucher Gemeindeammann Robert Vogel.

Neue Trafostation stärkt Versorgungssicherheit

In der Nähe des Windkraftwerks bauen die CKW gleichzeitig eine ferngesteuerte Trafostation. Dieser Netzausbau ist einerseits für die Einspeisung des Windstroms aus dem Kraftwerk nötig. Andererseits ist er laut Mitteilung eine vorsorgliche Massnahme für den erwarteten, weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien. Mit dieser zusätzlichen Investion von 300‘000 Franken wollen die CKW die Versorgungssicherheit in der Region stärken.

pd/zim