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ENTWICKLUNG: «Blumenwiese» in Sursee soll bebaut werden

In Sursee sind 64 Wohnungen und ein weiteres Dienstleistungsangebot geplant. Die Überbauung soll sich in Einklang mit dem vorgesehenen Projekt «Dreiklang» entwickeln.
Ernesto Piazza
Bei der sogenannten Blumenwiese in Sursee ist eine Überbauung für 25 bis 30 Millionen Franken geplant. (Bild: Visualisierung: PD)

Bei der sogenannten Blumenwiese in Sursee ist eine Überbauung für 25 bis 30 Millionen Franken geplant. (Bild: Visualisierung: PD)

Ernesto Piazza

ernesto.piazza@luzernerzeitung.ch

In Sursee steht ein weiteres Bauprojekt in der Pipeline. Zwischen der Centralstrasse, der Christoph-Schnyder-Strasse und der Schnydermatte soll die sogenannte Blumenwiese überbaut werden. Dazu wurde ein Studienauftrag mit sieben Architekturbüros durchgeführt. Als Sieger ging das Projekt «Girasole» von Amrein/Kunz Architekten AG, Sursee, und ASP Landschaftsarchitekten, Zürich, hervor. Investor und Auftraggeberin des Studienauftrags ist die EA Immobilien AG, Oberkirch. Moderiert und organisiert hat das Verfahren der Architekt und Raumplaner Hansueli Remund, Luzern. Die Überbauung soll auf einer Fläche von rund 3800 Quadratmetern entstehen. Das finanzielle Bauvolumen beträgt 25 bis 30 Millionen Franken.

Das Planungsgebiet liegt unmittelbar neben der sich im Baubewilligungsverfahren befindenden Überbauung «Dreiklang» der Luzerner Kantonalbank mit seinen beiden Hochhäusern von 48 und 38 Metern. Die Architekten hatten daher vor allem eine Grundsatzfrage zu lösen: Welches städtebauliche Verhalten ist an diesem Ort das richtige? Kommt es zu einem «Annähern» an die LUKB-Überbauung mit teilweise höheren Häusern (bis 30 Meter), oder fällt der Entscheid auf striktes Einhalten der zonengemässen Höhen – mit einem Gestaltungsplan bis 23 Metern Höhe?

Das Siegerprojekt halte sich an die Höhenbegrenzung von 23 Metern, erreiche trotzdem eine angemessen hohe Baudichte und sei eine städtebaulich überzeugende Lösung, sagt Investorenvertreter Gregor Amrein.

Kommt der Polizeiposten in die Überbauung?

Entlang von Central- und Christoph-Schnyder-Strasse sind im Erdgeschoss Verkaufs- und Dienstleistungsflächen geplant. Weiter könnte eine Möglichkeit sein, den sich in unmittelbarer Nähe befindenden Polizeiposten mit zu integrieren. «Die vier einzelnen Häuser bilden eine Einheit», erklärte Andreas Amrein als Vertreter des Siegerprojekts. In den vier- bis fünfstöckigen Obergeschossen seien Stand heute 64 Mietwohnungen vorgesehen, hauptsächlich mit 3? und 4? Zimmern, so Gregor Amrein. «Wir gehen davon aus, dass sich die Einheiten in einem mittleren Preissegment bewegen.» Durch die versetzten Gebäude entstehen unterschiedliche Aussenräume, die eine gute Nutzbarkeit bieten. Mit Ausnahme von oberirdischen Besucherplätzen liegt die gesamte Parkierung in einer unterirdischen Einstellhalle.

«Girasole» – was so viel wie Sonnenblume heisst – habe die Eigenschaft, sich immer nach dem Licht zu richten, genauso wie die Blume selber, erklärte Hans Kunz, Vertreter des Siegerprojekts. Bauvorsteher Bruno Bucher begrüsste von Stadtseite «den gemeinsamen und kooperativen Weg, den man während der rund eineinhalbjährigen Entwicklungsphase gegangen ist». Zudem zeigte er sich dankbar dafür, dass der Investor auf die Karte Mietwohnungen setzen wolle. Die weiteren Schritte sehen so aus: Erst muss die Zonenplanrevision Rechtskraft erhalten. Diese dürfte für Winter 2018/19 traktandiert werden. Frühester Baustart ist im April 2020.

Hinweis

Am Samstag, 11. November, findet in der ehemaligen Garage Wyder von 10 bis 14 Uhr eine Infoveranstaltung zur Überbauung statt.

Projekt Girasole: Blick in eine Wohnung. (Bild: Visualisierung PD)

Projekt Girasole: Blick in eine Wohnung. (Bild: Visualisierung PD)

Entlang der Central- und Christoph-Schnyder-Strasse entstehen neue Wohnblöcke. (Bild: Visualisierung PD)

Entlang der Central- und Christoph-Schnyder-Strasse entstehen neue Wohnblöcke. (Bild: Visualisierung PD)

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