Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ENTWICKLUNG: Im Süden viel Neues

Das Gebiet zwischen Luzern, Kriens und Horw boomt. Doch in den Köpfen der Bevölkerung sei der Wandel kaum präsent, monieren Investoren und Politiker – und starten eine Informationsoffensive.
Visualisierung der Bauprojekte im Gebiet Luzern Süd. (Bild: Gemeindeverband Luzern / Grafik: Lea Siegwart)

Visualisierung der Bauprojekte im Gebiet Luzern Süd. (Bild: Gemeindeverband Luzern / Grafik: Lea Siegwart)

Gabriela Jordan
gabriela.jordan@luzernerzeitung.ch

In den nächsten Tagen wird ein Flyer in die Briefkästen des Gebiets Luzern Süd flattern, der die Bevölkerung über die dortigen Bauprojekte informieren soll. Den Flyer sowie eine neue Website haben die Gemeinden Kriens, Horw und Luzern gemeinsam mit den Arealentwicklern und Investoren entworfen und gestern vor den Medien präsentiert. Die Kommunikationsmittel sollen auf den «enormen Wandel» aufmerksam machen, der in diesem Gebiet derzeit stattfindet, erklärte der Projektkoordinator des Bauprojekts Schweighof, Guido Cavelti.

«Hier findet gerade eine extrem spannende Raumentwicklung statt, die von der Bevölkerung aber kaum wahrgenommen wird», sagte er. Dieser «Diskrepanz» wollten die Investoren und Bauherren deshalb entgegenwirken. «Man redet und schreibt viel zu wenig darüber, was hier eigentlich als Ganzes passiert und was das für ein Lebensraum ist», ergänzte Thomas Glatthard, Gebietsmanager Luzern Süd, der ebenfalls vor Ort war.

Was also ist Luzern Süd für ein Lebensraum? Auf www.luzernsüd.ch können Interessierte Details über die sechs Teilgebiete Eichhof, Nidfeld, Mattenhof, Schlund, Horw Mitte und Horw See/Campus nachlesen (siehe dafür auch Grafik oben). So zum Beispiel über das Gebiet Nidfeld: Wie viele Wohnungen es dort geben wird (etwa 500), wie weit das Bauprojekt fortgeschritten ist (zurzeit läuft ein Architekturwettbewerb) oder wie es verkehrstechnisch erschlossen ist (etwa mit S-Bahn und Bus). Man erfährt zudem, dass das Gebiet vor vielen hundert Jahren noch ein Moos war und heute von zahlreichen Autogaragen geprägt ist.

«Velohighway» als aktuelles Hauptthema

Die Website soll regelmässig aktualisiert werden, möglicherweise werden zu einem späteren Zeitpunkt noch weitere Flyer verteilt. Hauptthema der ersten Ausgabe ist der Wandel des alten Zentralbahntrassees zum «Velohighway» durch Luzern Süd, dessen offizielle Eröffnung am 13. Mai geplant ist.

Nebst den Investoren waren gestern auch die Präsidenten der Gemeinden Kriens und Horw – Cyrill Wiget (Grüne) und Ruedi Burkard (FDP) – sowie der Luzerner Stadtpräsident Beat Züsli (SP) anwesend. Gelobt wurde die gute Zusammenarbeit der drei Kommunen, was bei einer Raumentwicklung dieses Ausmasses sehr wichtig sei – zum Beispiel im Bereich Verkehr und Siedlung. Sie sei aber auch nicht immer einfach, so Burkard. Dies, weil alle drei Kommunen ein Parlament hätten und die jeweiligen Regierungen nicht «einfach so» entscheiden könnten.

Es braucht auch «unrentable» Bauten

Laut Thomas Glatthard besteht zwischen Gemeinden und Investoren über das Verkehrs- und das Entwicklungskonzept soweit ein Konsens. In der Umsetzung gilt es aber immer wieder, Detailfragen zu klären, wie Cyrill Wiget erläutert: «Ein Park oder Spielplatz bringt keine Rendite, ähnlich ist es bei einem Kulturbetrieb.» Häufig stelle sich daher die Frage, wer welchen Anteil leistet. Da müssten die Gemeinde und die Investoren sich jeweils finden.

Seit Mittwoch ist zudem bekannt, dass die Gemeinde Kriens die Baubewilligung für den Neubau Prodega an der Nidfeldstrasse 4 erteilt hat. Bauherrin ist die Losinger Marazzi AG, das Areal gehört Coop.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.