ENTWICKLUNG: So soll das Rontal sich entwickeln

Seit acht Monaten ist Nathalie Mil als Gebietsmanagerin Luzern Ost tätig. Sie hilft den Gemeinden, ihre Stärken auszubauen.

Olivia Steiner
Drucken
Teilen
Nathalie Mil am Bahnhof Ebikon. Als Gebietsmanagerin Luzern Ost setzt sie sich unter anderem für den ÖV-Ausbau ein. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Nathalie Mil am Bahnhof Ebikon. Als Gebietsmanagerin Luzern Ost setzt sie sich unter anderem für den ÖV-Ausbau ein. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Die Entwicklungsschwerpunkte Luzern Nord und Luzern Süd sind in den Medien allgegenwärtig. Weniger bekannt: Die Region Luzern hat einen dritten Entwicklungsschwerpunkt, Luzern Ost. Das Gebiet umfasst die Gemeinden Buchrain, Dierikon, Ebikon, Gisikon, Honau, Inwil und Root mit total rund 29 000 Einwohner und 15 000 Beschäftigten. Mit Nathalie Mil* hat die Region seit November auch eine Gebietsmanagerin.

Nathalie Mil, Sie erarbeiten zurzeit ein Leitbild für die Region. Was versprechen Sie sich davon?

Mil: Wir behandeln raumplanerische, verkehrstechnische und städtebauliche Fragen. Konkret definieren wir etwa für die Gemeinden und Gebiete deren Funktion innerhalb der Region. Auch die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden ist ein wichtiges Thema. So können diese ihre Stärken ausbauen und gezielt spezifische Funktionen innerhalb der Gesamtregion wahrnehmen.

*Nathalie Mil (43) ist Raumplanerin FH, Mediatorin und Mutter von 5-jährigen Zwillingen. Sie führt das Gebietsmanagement Luzern Ost im Auftrag des Gemeindeverbands Luzern Plus in einem Mandat von 50 Prozent.