Entwicklungsphase für das Andritz-Areal in Kriens beginnt

Die Stadt Kriens und die Grundeigentümerin haben die Leitsätze für die geplante Überbauung vorgestellt. Bis diese umgesetzt werden, dauert es aber noch einige Jahre.

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Blick auf das Andritz-Areal im Krienser Zentrum. (Bild: Philipp Schmidli, 15. September 2015)

Blick auf das Andritz-Areal im Krienser Zentrum. (Bild: Philipp Schmidli, 15. September 2015)

(pd/std) In einigen Jahren soll das Gelände der ehemaligen Maschinenfabrik Bell – später Andritz – für eine neue Nutzung geöffnet werden. Vergangene Woche haben die Stadt Kriens und die neue Grundeigentümerin des Areals, die gemeinnützige Wohnbaugesellschaft Logis Suisse, die Anwohner über das weitere Vorgehen und die Leitsätze der Überbauung informiert. Hier sehen Sie noch den genauen Standort des Areals:

(Karte: PD)

(Karte: PD)

Auf dem 38'000 Quadratmeter grossen Areal neben der Busschleife soll ein «abwechslungsreich gestaltetes» Stück Stadt entstehen, das Raum bietet «für Menschen mit unterschiedlichen Ansprüchen», heisst es im Leitbild. Dank einem guten Mix aus Wohnen und Arbeiten «entsteht ein ganztägig belebter Stadtteil». Weiter soll die Überbauung nach den «Leitsätzen der 2000-Watt-Gesellschaft» realisiert werden. Bei der Entwicklung sollen sich Bevölkerung und Interessengruppen einbringen können.

Bezug der Überbauung erfolgt erst 2030

Der Zeitplan sieht so aus: Bis 2022 dauert die Entwicklungsphase, danach folgt bis 2027 die konkrete Planung, bis von 2028 bis 2030 die Realisierung erfolgt. Als erstes werden in den nächsten Monaten die Leitsätze für die Arealentwicklung nochmals überarbeitet, im Herbst 2019 findet eine weitere öffentliche Veranstaltung statt. 

KRIENS: Wohnen in der Fabrik

Das Siegerprojekt für die Entwicklung des Andritz-Areals ist erkoren worden. Es vermischt Produktion und Wohnen – und dürfte noch einige Diskussionen provozieren.
Christian Glaus