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Er ist als Läufer und als OK-Mitglied im Einsatz

Markus Huber organisiert die musikalische Unterhaltung an der Laufstrecke. Dank guter Vorbereitung hört das OK-Mitglied auch als Läufer, was «seine» Formationen bieten.

Eine der grössten Stärken des SwissCityMarathon ist die Stimmung entlang der Strecke. Dank mehr als 30 Musikformationen werden die Läuferinnen und Läufer lautstark unterstützt. Der Musikmarathon am SwissCityMarathon wird von OK-Mitglied Markus Huber organisiert. Diese Arbeit beschäftigt ihn das ganze Jahr über, gleich wie das Laufen auch.

Gute Stimmung bei Emmi

Markus Huber nimmt von den bisherigen Formationen Rückmeldungen entgegen und fragt sie an, ob ein Standortwechsel in Frage kommt. Gleichzeitig sucht er neue Formationen und klärt bei Streckenänderungen, ob es neue Auftrittsmöglichkeiten gibt. «Das war in diesem Jahr der Fall», erklärt Markus Huber. «Neu führt die Strecke am Hauptsitz unseres Partners Emmi an der Landenbergstrasse vorbei. Hier wird die Beachband für Stimmung sorgen.» Alle Rückmeldungen, Änderungen und Wünsche führt Markus Huber in seinem Trackingfile nach. «Sonst weiss ich bei der Einteilung nicht mehr, was mit wem vereinbart ist.» Die definitive Einteilung der Formationen erfolgt jeweils Ende Sommer. Bis alles geklärt ist, sind einige Mails nötig.

Doppelrolle am Lauftag

Je näher der Lauftag rückt, desto ruhiger wird es für Markus Huber an der Musikmarathon-Front. «In der Woche vor dem Lauf habe ich höchstens mal eine Frage zu beantworten.» Somit kann er sich voll auf seinen Einsatz als Läufer vorbereiten. «Das heisst: Beine hochlagern und Tapering sowie am Vorabend Laufkleider bereitlegen», sagt Huber, der am Lauftag eine Doppelrolle hat: Verantwortlicher Musikmarathon und Halbmarathonläufer. Am Anlass selber hat er bis zum Mittag in etwa dasselbe Programm wie alle anderen Teilnehmenden des Halbmarathons.

Auslaufen beim Abräumen

Um 7.45 Uhr fährt Markus Huber mit dem Velo zum Start- und Zielgelände im Verkehrshaus. Unterwegs legt er bei ein bis zwei Formationen einen Zwischenhalt ein. «Um 8.15 Uhr treffe ich mich mit meinen privaten Supportern, meinen Läuferkollegen des Arbeitgebers Pilatus oder vom Marathon-Team Kriens.» Ab 8.30 Uhr heisst es Einlaufen. Kurz nach 9.00 Uhr geht Markus Huber zusammen mit Tausenden anderen Laufbegeisterten auf die Strecke. «Ich geniesse dabei natürlich die Stimmung und sehe gleichzeitig, ob alle Formationen an den zugeteilten Standorten sind. Nach dem Rennen fahre ich mit dem Velo in Richtung Schwanenplatz und besuche ein paar Formationen.» Anschliessend hilft er im Zielraum beim Abräumen. «Da kommen nochmals ein paar Kilometer zusammen», sagt Huber lachend.

Als Verantwortlicher des Musikmarathons erlebt Markus Huber immer wieder ganz spezielle Geschichten. «Ein schönes Problem sind Absagen von Formationen, weil einige Musiker selber mitlaufen möchten oder bereits bei einem anderen Helferverein engagiert sind.» Am liebsten sind ihm die Anfragen von neuen Formationen, ob es denn bitte noch einen freien Platz für weitere Formationen habe. Seine Antwort: «Ich habe 21 Kilometer Platz, um Formationen an der Strecke zu platzieren.»

Markus Huber wird immer wieder gefragt, ob er den Discobalkon in Kastanienbaum organisiere. Die Kurzantwort ist Nein. Die längere Antwort von Markus Huber: «Es gibt einige Anwohner, die aus Eigeninitiative etwas auf die Beine stellen. Als Läufer gefallen mir solche Aktionen. Allerdings gibt es dabei auch Grenzen, denn der SwissCityMarathon setzt auf Musikformationen ohne elektronische Verstärkung. Ausnahmen sind natürlich E-Pianos und spezielle Standorte wie die Swissporarena.»

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