Erbschaftssteuer: Tausende rennen zum Notar

Weil eine nationale Erbschaftssteuer droht, wollen Tausende ihre Grundstücke noch vor Ende Jahr übertragen. Auch die Notare im Kanton Luzern haben alle Hände voll zu tun.

Drucken
Teilen
Wer sein Eigentum rechtzeitig übertragen hat, muss sich vor dunklen Wolken nicht fürchten. (Bild: Karikatur Jals)

Wer sein Eigentum rechtzeitig übertragen hat, muss sich vor dunklen Wolken nicht fürchten. (Bild: Karikatur Jals)

Die mögliche Einführung einer nationalen Erbschaftssteuer bringt derzeit Tausende von Liegenschaftsbesitzern dazu, ihre Grundstücke zu übertragen. Damit können sie eventuell hohe Steuerbeträge einsparen. Grund: Die nationale Erbschaftssteuer, über die wohl erst 2014 abgestimmt wird, soll rückwirkend auf den 1. Januar 2012 in Kraft treten. Der Steuersatz für Erbschaften ab 2 Millionen Franken ist auf 20 Prozent festgelegt.

«Anfragen vervielfacht»

Mehrere Notare in Luzern, aber auch im Kanton Schwyz, bestätigen die hohe Nachfrage nach ihren Dienstleistungen. So sagt Markus Kaufmann, Notar in Luzern und Präsident des kantonalen Anwaltverbands: «Die Anfragen nach Grundstückübertragungen haben sich vervielfacht.» Mit einem deutlich höheren Arbeitsaufwand rechnen auch die Grundbuchämter.

Lukas Nussbaumer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.