Ermittlungen gegen Juso Seetal

Die im Dezember gegründete Juso Seetal hat Ärger mit der Justiz. Die Luzerner Polizei führt Ermittlungen gegen ein Mitglied der Partei wegen illegalen Waffentragens.

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Dies schreibt die Pendlerzeitung «20 Minuten». Hintergrund ist eine Aktion der Seetaler Juso vom letzten Montag in der Luzerner Altstadt. Mit einer Spielzeugpistole wurde Tells Apfelschuss inszeniert, um für ein Ja zu Waffenschutzinitiative zu werben.

Laut Waffengesetz sind aber Spielzeugwaffen an öffentlich zugänglichen Orten verboten, wenn eine Verwechslungsgefahr mit einer echten Waffe besteht. Bei Verstoss gegen das Gesetz droht eine Geldstrafe oder im schlimmsten Fall eine Gefängnisstrafe von bis zu drei Jahren.

Der Betroffene kann die Ermittlungen nicht nachvollziehen. «Für mich ist das ein schlechter Witz.»

red