ERSATZINVESTITIONEN: Droht eine Steuererhöhung wegen dem KKL?

Kostet die KKL-Renovation fast doppelt so viel wie geplant? Auch eine Steuererhöhung wird nun nicht mehr ausgeschlossen – aber erst als «letzte Massnahme».

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Inspektoren begutachten das KKL-Dach. (Archivbild Manuela Jans/Neue LZ)

Inspektoren begutachten das KKL-Dach. (Archivbild Manuela Jans/Neue LZ)

Ende April schreckte der Luzerner Stadtpräsident Urs W. Studer mit der Nachricht auf, dass die Renovation des Kultur- und Kongresszentrums Luzern (KKL) wohl «etwas mehr» als die budgetierten 13,5 Millionen Franken kosten werde. Eine konkrete Zahl nannte er nicht. Umso konkreter die Zahl, die in der TV-Sendung «Schweiz aktuell» genannt wurde: 20 bis 24 Millionen.

«Ich gehe davon aus, dass diese Zahl stimmt», sagt der grüne Grossstadtrat Hans Stutz. Die Quelle will er nicht nennen. «Auch der Stadtrat weiss, dass die Kosten in dieser Grössenordnung liegen.» Stadtpräsident Urs W. Studer kontert: «Wir wissen wirklich noch nicht, wie gross der Handlungsbedarf tatsächlich ist.» Eine Arbeitsgruppe sei daran, die Kosten abzuklären.

Wird eine Steuererhöhung in der Stadt zum Thema? Sie wird vom Stadtrat nicht explizit ausgeschlossen, sei aber «erst als letzte Massnahme» vorgesehen.

Hugo Bischof

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.