Ersatzwahl

Das reformierte Luzerner Kirchenparlament erhält eine neue Führung

Mitte November sind die bisherige Präsidentin sowie der Vizepräsident der Synode überraschend zurückgetreten. Die Geschäftsleitung hat nun Fritz Bösiger zum Ersatzpräsidenten und Norbert Schmassmann zum Ersatzvizepräsidenten gewählt.

Reto Bieri
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Die Geschäftsleitung der Synode – des Parlaments der Evangelisch-Reformierten Landeskirche des Kantons Luzern – hat eine neue Leitung gewählt: Fritz Bösiger als Ersatzpräsident und Norbert Schmassmann als Ersatzvizepräsident. Dies teilten die Reformierten gestern mit. Beide sind ehemalige Präsidenten der Synode. Sie bleiben bis zum Ende der Legislatur im Sommer 2021 im Amt.

Fritz Bösiger (l.) und Norbert Schmassmann, das Ersatz-Führungsduo der Reformierten Synode. Bilder: PD

Die Ersatzwahl wurde nötig, weil die bisherige Präsidentin Ruth Burgherr sowie Vizepräsident Alexander Boerlin an der Herbstversammlung von Mitte November überraschend zurückgetreten sind. Die Rücktritte stehen im Zusammenhang mit der Wahl der neuen Synodalratspräsidentin. Die Synode wählte keinen der beiden offiziellen Kandidaten an die Spitze der landeskirchlichen Exekutive, sondern Interimspräsidentin Lilian Bachmann.

Die nächsten Gesamterneuerungswahlen der 60-köpfigen Synode sowie des Synodalrats finden im Frühling statt. In Letzterem ist mit der Wahl von Lilian Bachmann in das Synodalratspräsidium aktuell das Departement Recht vakant. Zudem verzichtet Christian Marti, Synodalrat Departement Finanzen, auf eine weitere Kandidatur. Damit seien zwei von fünf Synodalratssitzen neu zu besetzen, heisst es in der Mitteilung weiter.