Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ersatzwahl Gemeinderat Aesch: Es ist ein zweiter Wahlgang nötig

Gleich drei Frauen wollten den frei gewordenen Gemeinderatssitz ergattern. Doch am Sonntag hat keine der Kandidatinnen das absolute Mehr geschafft.
Susanne Balli
Von links nach rechts: Gaby Rust (CVP), Marianne Lütolf (SVP) und Beata Frischkopf (CVP).

Von links nach rechts: Gaby Rust (CVP), Marianne Lütolf (SVP) und Beata Frischkopf (CVP).

Die Ausgangslage an der Gemeinderatsersatzwahl in Aesch war am Sonntag eher aussergewöhnlich. Mit Gabriela Rust-Kaspar (CVP, 49), Beata Frischkopf-Müller (CVP, 55) und Marianne Lütolf (SVP, 51) buhlten gleich drei Frauen um den vakanten Sitz - zwei davon aus der selben Partei. Doch noch hat keine der Kandidatinnen die Wahl zur neuen Sozialvorsteherin geschafft. Dafür wäre ein absolutes Mehr von 229 Stimmen nötig gewesen. Somit kommt es in Aesch am 17. November zu einem zweiten Wahlgang.

Am besten schnitt Beata Frischkopf ab. Die verwitwete Detailhandelsangestellte und Mutter von drei erwachsenen Kindern erzielte 189 Stimmen. Von den drei Kandidatinnen verfügt Frischkopf über die grösste Erfahrung mit politischen Ämtern. Seit zwei Jahren ist sie Mitglied des Urnenbüros. Zuvor war sie acht Jahre in der Schulpflege und zehn Jahre in der Musikschulkommission von Hitzkirch, als Delegierte von Aesch, tätig.

Am zweitbesten schnitt am Sonntag mit 139 Stimmen ihre Parteikollegin Gabriela Rust (CVP, 49) ab. Die Kandidatin der SVP, Marianne Lütolf, erzielte 121 Stimmen.

Die künftige Sozialvorsteherin folgt auf René Mettler (parteilos), der aus beruflichen Gründen zurückgetreten ist. Sie wird das Amt in einem 20-Prozent-Pensum antreten.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.