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ERSATZWAHL: Stadtluzerner SP: Keine Kandidatur und keine Wahlempfehlung

Die SP der Stadt Luzern hat am Mittwochabend eine eigene Kandidatur bei der Ersatzwahl für den zurücktretenden CVP-Stadtrat und Finanzdirektor Stefan Roth nun definitiv ausgeschlagen. Sie will auch keine Wahlempfehlung abgeben.
Bleibt bis auf weiteres der einzige SP-Politiker im Luzerner Stadtrat: Der neu gewählte Stapi Beat Züsli. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Bleibt bis auf weiteres der einzige SP-Politiker im Luzerner Stadtrat: Der neu gewählte Stapi Beat Züsli. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Einerseits war bereits im Vorfeld der Mitgliederversammlung durchgesickert, dass die Partei keine eigenen Kandidaten finden konnte. Andererseits wäre ein Antreten intern auch nicht unbestritten gewesen, sagte der Präsident der SP Stadt Luzern, Claudio Soldati, auf Anfrage.

Am Mittwochabend stellt sich die CVP-Kandidatin Franziska Bitzi Staub im Hearing den Fragen der SP-Mitglieder. Dabei zeigte sich, dass die Vorstellungen bei Themen wie Finanzen, dem Projekt Bypass und dem Parkhaus Musegg auseinandergehen. Bitzi konnte aber mit Humor punkten. Etwa, als sie auf eine Frage zur von der Juso geforderten Aufhebung der Carparkplätze auf dem Inseli entgegnete, mit dem Parkhaus Musegg sei dies sehr gut umsetzbar. Gemeinsamkeiten gibt es bei der Velo- und ÖV-Förderung oder der Kritik an der kantonalen Finanzpolitik

Nach dem Hearing mit der offiziellen CVP-Kandidatin Franziska Bitzi Staub vom Mittwochabend entschieden sich die über 40 Versammelten schliesslich auch gegen eine offizielle Wahlempfehlung.

Im fünfköpfigen Luzerner Stadtrat gibt es mit dem Abgang von Finanzdirektor Stefan Roth eine Vakanz. Roth war im Juni als Stadtpräsident abgewählt und erst im zweiten Wahlgang als Stadtrat bestätigt worden. Er entschied sich dann im August zum kurzfristigen Rücktritt. Der Vertrauensentzug der Wählerschaft habe ihm zugesetzt, begründete er seinen Schritt.

Das Amt des Stadtpräsidenten schnappte ihm der SP-Neuling Beat Züsli weg. Dieser schaffte bereits im ersten Wahlgang den Einzug in die Stadtregierung, im zweiten Wahlgang wurde er zum ersten linken Luzerner "Stapi" gewählt.

Ob es nun am 27. November zu einer stillen Wahl kommen wird, ist noch unklar. Die SVP will am Freitag über eine allfällige Kandidatur entscheiden. (sda/std)

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