Erste Passionsspiele seit 75 Jahren

Konstantin Wecker hat ein Passionsspiel komponiert. Es wird die erste Aufführung eines Passionsspiels in Luzern seit 75 Jahren.

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Sanftmütig in der Erscheinung, gewitzt im Geist: Konstantin Wecker (65) vor der Hofkirche. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Sanftmütig in der Erscheinung, gewitzt im Geist: Konstantin Wecker (65) vor der Hofkirche. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Wecker ist bekannter deutscher Liedermacher, Universalkünstler und überzeugter Pazifist. Mit ihm im Boot sitzt  Alois Metz, Leiter der katholischen Pfarrei St. Johannes und Initiant des Passionsspiels, das in rund einem Jahr auf der Lidowiese über die Bühne gehen soll – mit Wecker als Komponisten.

Während dreier Tage haben sich die beiden Brüder im Geist mit den anderen am Projekt Beteiligten intensiv Gedanken über ihr Passionsspiel gemacht: «Dass das Stück im Dialog entwickelt wird, liegt mir sehr am Herzen. Es ist ein Ringen, das Spass macht», so Metz. Der ebenfalls gebürtiger Bayer ist durch seine Radiopredigten und seine unkonventionelle Kondomverteilaktion 2010 auf dem Luzerner Bahnhofplatz schweizweit bekannt.

Vergangenen Freitag sei der Knoten geplatzt, wie Metz erzählt: «Zunächst standen unzählige Ideen im Raum, jetzt verfügen wir über ein handfestes Konzept.» Die Geschichte sei soweit fixiert, jetzt gehe es noch darum, die Dialoge auszuarbeiten.

Dave Schläpfer

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