Erster Liebesweg der Schweiz eröffnet

Mit einer schweizerischen Premiere ist am Samstag der erste Liebesweg eröffnet worden. Auf dem 3,8 Kilometer langen Weg in Malters können Paare ihre Beziehung reflektieren.

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Der Luzerner Kulturmanager Pirmin Lötscher testet zusammen mit seiner Frau, der ehemaligen Miss Schweiz Bianca Sissing, den Liebesweg. (Bild: PD)

Der Luzerner Kulturmanager Pirmin Lötscher testet zusammen mit seiner Frau, der ehemaligen Miss Schweiz Bianca Sissing, den Liebesweg. (Bild: PD)

Der Luzerner Kulturmanager Pirmin Lötscher testet zusammen mit seiner Frau, der ehemaligen Miss Schweiz Bianca Sissing, den Liebesweg. (Bild: PD)

Der Luzerner Kulturmanager Pirmin Lötscher testet zusammen mit seiner Frau, der ehemaligen Miss Schweiz Bianca Sissing, den Liebesweg. (Bild: PD)

Der Weg ist in Zusammenarbeit mit der neu renovierten barocken Wallfahrtskirche St. Jost, die weitherum als Hochzeitskirche bekannt ist, dem Paartherapeuten Emil Frey, einem Seelsorgen und einem kreativen Laien entstanden. Während rund einer Stunde wandern die Paare auf dem 3,8 Kilometer langen Weg individuell durch die Natur und reflektieren laut Mitteilung «an verschiedenen Stationen die eigenen Liebesbeziehungen auf eine intensive Art und Weise».

«Wir wollten eine Art Vitaparcours für Lebens- und Liebesbeziehungen schaffen», erklärt Projektleiter Ruedi Amrein die Idee des ersten Liebesweges. Die acht Stationen fordern die Paare auf, verschiedene Sichtweisen der gegenseitigen Beziehung zu diskutieren. Themen wie Vertrauen, Intimität, Geborgenheit, Sinnlichkeit, Zärtlichkeit und Sexualität werden auf dem Rundgang thematisiert. Laut Mitteilung sollen die Stationen die Paare animieren über Themen zu sprechen, welche im Alltag oft verdrängt werden.

pd/rem