Erweiterung des «Segelhafens» ist unzulässig

Die von der Bootshafen AG Luzern beabsichtigte Sanierung kann nicht wie geplant vollzogen werden, weil insbesondere die geplante Erweiterung des Segelbootshafens Tribschenhorn in Luzern nicht zulässig ist.

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Blick vom Takelmast auf die Hafenanlage Tribschenhorn. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Blick vom Takelmast auf die Hafenanlage Tribschenhorn. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Das Bundesgericht hat das entsprechende Urteil des Luzerner Verwaltungsgerichts bestätigt. Das Projekt sprenge den Rahmen des Bestandesschutzes und ihm würden gewichtige öffentliche Interessen am Erhalt der Ufervegetation entgegen stehen, heisst es im am Donnerstag veröffentlichten Urteil. Entsprechend könne keine Ausnahmebewilligung nach dem Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz erteilt werden, heisst es weiter.

Im Übrigen falle auch die Erteilung der erforderlichen forstrechtlichen Sonderbewilligung ausser Betracht. Das Luzerner Verwaltungsgericht hatte Mitte September 2011 eine Beschwerde des Landschaftsschutzverbandes Vierwaldstättersee, der Aqua Viva und der Korporation Luzern gegen die Sanierung und Erweiterung des Segelbootshafens Tribschenhorn gutgeheissen.

sda