Es besteht weiterhin akute Steinschlaggefahr

Nach dem Steinschlag in der Stadt Luzern ist es nicht möglich, eine provisorische Hangsicherung anzubringen. Die Bauarbeiten dauern rund einen Monat an.

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Die Abbruchstelle beim Gibraltarrain. (Bild: PD)

Die Abbruchstelle beim Gibraltarrain. (Bild: PD)

Am Dienstag, 25. Januar, haben Spezialisten versucht, die instabile Strassenböschung am Gibraltarrain mit Schutznetzen provisorisch zu sichern, um die Strasse für Fussgänger und Fahrzeuge wieder freigeben zu können. Solche Schutznetze müssen im gesunden Fels unter dem an der Oberfläche liegenden lockeren Hangschutt verankert werden. Während den Bohrarbeiten zur Verlegung der Felsanker stellte sich heraus, dass die verwitterte Schuttschicht über dem festen Fels wesentlich dicker ist, als nach den ersten Abklärungen angenommen wurde.

Die Abbruchstelle beim Gibraltarrain. (Bild: PD)

Die Abbruchstelle beim Gibraltarrain. (Bild: PD)















Gibraltarrain bleibt gesperrt

Weil die Bohrer auch in über zwei Meter Tiefe noch nicht auf festen Fels gestossen sind, ist eine provisorische Sicherung der Strassenböschung nach Einschätzung des beratenden Geologen nicht möglich. Nun werden Varianten für die Sanierung geprüft, wie die Stadt Luzern am Freitag mitteilte. Über das weitere Vorgehen wird nächste Woche entschieden. Für die Sanierung muss voraussichtlich mit einer Bauzeit von rund einem Monat gerechnet werden. Während dieser Zeit besteht weiterhin akute Steinschlaggefahr und der Gibraltarrain bleibt für Fussgänger und Fahrzeuge gesperrt.

Am Mittwochabend, 19. Januar, sind rund fünf Kubikmeter Steine und Felsbrocken auf den Gibraltarrain gestürzt. Die Stadt hat den privaten Fuss- und Fahrweg sofort gesperrt und der Grundeigentümer hat erste Sicherungsarbeiten veranlasst.

pd/zim