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Kommentar

Autofreie Bahnhofstrasse in Luzern: Es dauert viel zu lange

Bis in Luzern die Bahnhofstrasse definitiv autofrei und umgestaltet ist, dürfte es 2023 werden. Grund für die Verzögerung sind zusätzliche Planungsarbeiten, die nötig sind. Weitere Verzögerungen darf es jetzt nicht geben.
Hugo Bischof

2013 erteilte die Bevölkerung dem Luzerner Stadtrat den Auftrag zur Gestaltung einer attraktiven, wenn möglich autofreien Bahnhofstrasse. Nun ist klar: Erst 2023 wird das Vorhaben wohl umgesetzt sein. Zehn Jahre, das ist ein viel zu langer Zeithorizont. Auch die hohen zusätzlichen Planungskosten sind nur schwer zu verdauen.

Natürlich wird das Projekt durch die Velostation komplexer. Natürlich gibt es Koordinationsbedarf mit dem Projekt Neues Theater. Unverständlich ist aber, dass man die Kosten und den Aufwand für die Weiterbearbeitung des Siegerprojekts ebenso wie für den Landschaftsarchitekten so massiv unterschätzt hat. Auch war sich das Tiefbauamt mit Sicherheit über den schwierigen Baugrund unter der Bahnhofstrasse im Klaren. Hier müssen sich der Stadtrat und seine Experten den Vorwurf gefallen lassen, blauäugig und zu wenig professionell gearbeitet zu haben. Weitere Verzögerungen und Kosten darf es nicht geben. Inhaltlich überzeugt das Projekt. Eine weitgehend autofreie Bahnhofstrasse, inklusive Velo­station, wird Luzern aufwerten.

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