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Es mangelt an Nachwuchs

Nebst den Vereinigungen der Rätoromanen, deren vorrangiges Ziel die Pflege der vierten Landessprache ist, gibt es auch klassische Bündner Heimat-Vereine. Diese findet man in Basel, Bern und Zürich ebenso wie in Aarau, Solothurn und im Tessin. Mehr als 30 solcher Vereinigungen listet die Dachorganisation Pro Raetia auf. «Die Bündner sind stark mit der Heimat verbunden», weiss Geschäftsführerin Lea Schneller-Theus.

Mancher Verein ist von der Bildfläche verschwunden

In Luzern hingegen gibt es keinen Bündner Heimatverein mehr. Das zeigt gleichzeitig ein grosses Problem, das sich bei klassischen Bündnervereinen wohl noch stärker akzentuiert, als bei jenen, die sich über das romanisch definieren: Es mangelt an Nachwuchs. «Neugründungen gibt es keine, dafür aber Auflösungen», konstatiert Schneller-Theus.

Diese Entwicklung zeigt sich auch bei anderen Heimatvereinen in Luzern: «Die Überalterung ist eine Tatsache», hält der Walliserverein in der Broschüre zum 75-Jahr-Jubiläum vor rund zwei Jahren fest. Ins selbe Klagelied stimmen die Vereinigung Pro Ticino, der Obwaldner- und der Urnerverein ein. «Wir zählen derzeit zwar noch 160 Mitglieder, falls keine neuen Mitglieder beitreten, müssen wir den Verein aber schon bald auflösen», sagt Paul Furger, Präsident des Urnervereins, mit seinen 72 Jahren das jüngste Vorstandsmitglied. Damit würde Exil-Urnern in Luzern dasselbe Schicksal blühen wie bereits dem Aargauer-, Berner-, Nidwaldner- und dem Entlebucherverein. (zar)

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