Es sieht gut aus für die Fritschi-Show

Die Stadt Luzern bewilligt die Verlegung der Wey-Tagwache vom Löwenplatz auf den Kapellplatz. Auch für die geplante Verabschiedung des Bruders Fritschi auf der Reuss sieht es gut aus, die Polizei muss aber noch Detailfragen klären.

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Die Fritschi-Tagwache in der Stadt Luzern. (Bild: Archiv/Neue LZ)

Die Fritschi-Tagwache in der Stadt Luzern. (Bild: Archiv/Neue LZ)

Die Luzerner Fasnacht 2013 soll mit zwei Neuerungen aufwarten: So möchte die Wey-Zunft ihre Tagwache am Güdismontag vom Löwenplatz auf den Kapellplatz verlegen und die Zunft zu Safran plant die Verabschiedung ihres Bruders Fritschi am Güdisdienstag auf der Reuss.

Wie die Stadt Luzern am Mittwoch mitteilt, seien die eingereichten Detailkonzepte der beiden Zünfte in den letzten Tagen sorgfältig geprüft worden. Einzelne Punkte seien mit den Verantwortlichen besprochen und bereinigt worden. Die Stadt stehe den geplanten Neuerungen grundsätzlich positiv gegenüber.

Neue Wey-Tagwache bewilligt

Damit kann die Wey-Zunft ihre Tagwache am Güdismontag definitiv auf den Kapellplatz verlegen. Die Tagwache startet um 5.45 Uhr mit dem Einmarsch der Guuggenmusigen und des Zunftmeisters mit Gefolge. Sie endet um 6.45 Uhr mit einer Kutschenfahrt zum Hotel Schweizerhof.

Sicherheits- und Emissionsfragen klären

Für die geplante Aktion «Tschau Fritschi ond of Wiederluege» am Güdisdienstag um 23 Uhr gäbe es noch Sicherheits- und Emissionsfragen zu klären. Geplant ist, dass Bruder Fritschi mit einem Flachboot ab dem Jesuitenplatz reussaufwärts aus der Stadt fährt. Wenn die offenen Fragen bereinigt seien, werde die Luzerner Polizei, welche dem Ansinnen grundsätzlich positiv gegenüber stehe, die nautische Bewilligung erteilen (die Reuss ist kantonales Gewässer, die Vorgaben der Stadt werden in die kantonale Bewilligung einfliessen). Die abschliessende Klärung soll bis Ende Woche erfolgen.

pd/bep