Es sieht schlecht aus für die Grossfusion

Ein Streit über die Zusammensetzung des neuen Gemeinderats: Daran könnte der Zusammenschluss der Gemeinden Sursee, Geuensee, Knutwil und Mauensee scheitern.

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Blick auf das Schloss Mauensee mit Sursee im Hintergrund. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Blick auf das Schloss Mauensee mit Sursee im Hintergrund. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass der Stadtrat von Sursee seiner Bevölkerung ein Nein zum Fusionsvertrag mit Geuensee, Knutwil und Mauensee empfehlen wird. Grund sind verschiedene Auffassungen darüber, wie die künftige Exekutive der geplanten Grossgemeinde zusammengesetzt sein soll. Während Sursee auf der freien Majorzwahl besteht, verlangen die drei kleineren Gemeinden eine Sitzgarantie.

Dieses Thema, umstritten seit Beginn der Fusionsabklärungen, wird an einer Sitzung der vereinigten Gemeinderäte vom 19. Januar einmal mehr diskutiert. Eine Einigung scheint unwahrscheinlich, wie Ruedi Amrein, Stadtpräsident von Sursee, sagt.

Abstimmung soll stattfinden
Trotz der absehbaren Differenzen wollen Ruedi Amrein und Rainer Bachofner, Gemeindepräsident von Knutwil und Präsident der Projektsteuerung, an der Abstimmung vom 11. März festhalten. Die Behörden seien es der Bevölkerung schuldig, ihr diese Frage vorzulegen, sagt Bachofner. Schliesslich habe das Stimmvolk die Gemeinderäte im November 2010 an der Urne beauftragt, Fusionsverhandlungen aufzunehmen.
In Stein gemeisselt ist die Abstimmung damit aber noch nicht: Laut Fusionsvorvertrag ist es möglich, die Abstimmung abzusagen oder zu verschieben. Am kommenden Mittwoch wollen die Fusionspartner über das Ergebnis der Vernehmlassung informieren.

nus.

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