ESCHOLZMATT: Bevölkerung äussert sich zur Fusionsfrage

Der Gemeinderat von Escholzmatt will wissen, wie das Volk in Sachen Fusion tickt. Am nächsten Sonntag findet eine Volksbefragung statt.

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Der Escholzmatter Gemeindepräsident Gody Studer. (Archivbild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Der Escholzmatter Gemeindepräsident Gody Studer. (Archivbild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Drei Fragen richtet der Escholzmatter Gemeinderat im Rahmen des Urnenganges vom 24. Februar 2008 per Fragebogen an seine Stimmbürger:

  • Bevorzugen Sie eine Grossfusion aller Biosphäregemeinden zu einer einzigen Talgemeinde?
  • Befürworten Sie die Variante Kleinfusionen? Wenn ja, mit welchen Gemeinden?
  • Wollen Sie den Status quo (bisherige Gemeindeorganisation) mit vermehr- ter Zusammenarbeit? Wenn ja, mit welchen Gemeinden?

«Das Ergebnis der Befragung ist wegweisend für die künftige Haltung des Gemeinderates», sagt Gemeindepräsident Gody Studer. Wie die Umfrage herauskomme, sei schwierig zu sagen, erklärt er. An einer von gut 50 Personen besuchten Orientierungsvesammlung vom vergangenen Donnerstag sind die Meinungen weit auseinander gegangen.

Gemeinderat gegen Fusion
Klar ist hingegen die Haltung des Gemeinderates: Dieser ist im Rahmen des Projektes Vogelschau, bei dem alle drei obigen Varianten geprüft wurden, zum Schluss gekommen, dass Escholzmatt auf die Karte Eigenständigkeit und Zusammenarbeit setzen soll. Damit steht er quer zum Resultat der Vogelschau-Verantwortlichen oder etwa den Gemeinderäten von Entlebuch, Flühli, Hasle und Schüpfheim. Sie sehen eine Grossfusion als beste Variante für die Zukunft des Entlebuchs. Als einziger Gemeinderat lässt jener von Escholzmatt seine Haltung jetzt beim Volk überprüfen.

Hans R. Wüst

Den ausführlichen Artikel zum Thema lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.