Etliche Briefe sind auf dem Weg nach Japan

Fast jeden Morgen in den letzten zwei Wochen lag zu meiner Freude mindestens einer auf meinem Pult: ein Brief für die Japanerin Miki Nakamura (43), die über unsere Zeitung eine Brieffreundin aus Luzern gesucht hat.
Gabriela Jordan
Diese Briefe sind unterwegs nach Japan. (Bild: Sandra Peter (Luzern, 2. Februar 2018))

Diese Briefe sind unterwegs nach Japan. (Bild: Sandra Peter (Luzern, 2. Februar 2018))

Japanerin sucht Brieffreundin aus Luzern (Ausgabe vom 25. Januar 2018): Diesem aussergewöhnlichen Aufruf sind zahlreiche Leserinnen gefolgt – sage und schreibe 15 Kuverts sind seither bei uns eingetroffen.

Keine Angst, geöffnet haben wir die persönlichen Botschaften an Miki natürlich nicht, sondern nur gesammelt. Vor wenigen Tagen haben wir den Stapel nun per Einschreiben nach Japan geschickt; genauer in die Küstenstadt Nagoya, wo sie mit ihrem Mann und ihrem einjährigen Sohn lebt. Bald schon kann sich Miki also über etliche Nachrichten freuen.

Sie werde «jeden einzelnen Brief beantworten», versicherte sie uns zuvor in einer Nachricht, in der sie ihr Entzücken über unsere Bemühungen zum Ausdruck brachte. Auch wir freuen uns, dass wir behilflich sein konnten und dass nun hoffentlich viele schweizerisch-japanische Brieffreundschaften entstehen. Ach, und ehe ich es vergesse: Wer herausfindet, warum Miki ausgerechnet eine Brieffreundin aus Luzern will, darf uns dies gerne weitersagen. Denn diese Frage lässt manch einem meiner gwundrigen Bürogspänli keine Ruhe.

Gabriela Jordan

gabriela.jordan@luzernerzeitung.ch

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