EURO 2008: Hunderte wollten Autogramme der Nati-Stars

Spieler der Schweizer Fussball-Nati haben am Sonntag in der ganzen Schweiz zu Autogrammstunden geladen. In Luzern waren Lokalheld Stephan Lichtsteiner und Eren Derdiyok zugegen. Hundert Nati-Fans warteten geduldig auf ein Autogramm.

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Aurelio Gabaglio kriegt ein Autogramm von Nati-Stürmer Eren Derdiyok. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Aurelio Gabaglio kriegt ein Autogramm von Nati-Stürmer Eren Derdiyok. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Drei Wochen vor Beginn der Fussball-Euro gehen die Spieler der Schweizer Nationalmannschaft noch einmal in die Charme-Offensive. Schweizweit fanden sich gestern Nati-Spieler in verschiedenen Credit Suisse-Filialen zur Autogrammstunde ein: In Luzern beim Schwanenplatz waren es der Lokalheld Stephan Lichtsteiner aus Adligenswil und das Nachwuchstalent aus Basel, Eren Derdiyok. Beide Stars waren locker drauf.

Sie werden sich am Montagabend wieder mit ihren Teamkollegen in Lugano treffen. «Dann geht die intensive Vorbereitung auch erst richtig los», sagt Derdiyok. Die Konzentration auf die unmittelbar bevorstehende Euro störe ein solcher Anlass deshalb nicht weiter, meint Lichtsteiner, der in Frankreich bei Lille spielt.

Alles wird signiert
Die beiden Spieler sind sich bewusst, dass die Fans hohe Erwartungen an die Nati haben: «Natürlich ist der Druck da», sagt Lichtsteiner. «Die Fans lassen einem dies bei solchen Anlässen aber nicht weiter spüren.» Und tatsächlich: Die Autogrammstunde läuft ruhig und enspannt, die Spieler nehmen sich genug Zeit, um jedes Trikot, jeden Ball und jedes Panini-Sammelbuch zu signieren. Den meisten genügt ein Autogramm aber nicht und so werden gewisse Artikel auch gern einmal doppelt signiert. Dass Philipp Degen, der dritte angekündigte Natistar, kurzfristig absagte, schien dann auch nur noch die wenigsten zu stören.

Ismail Osman