Europameisterin tanzt auf Luzerner Eisfeld

Sarah Meier hat zwei Tage nach ihrem EM-Sieg ein Werbevideo in Luzern gedreht. Unverhofft tauchte ein prominenter Gratulant auf.

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Sarah Meier am Montag auf dem Eisfeld beim Hotel Hermitage in Luzern. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

Sarah Meier am Montag auf dem Eisfeld beim Hotel Hermitage in Luzern. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

Das kleine Eisfeld beim Hotel Hermitage in Luzern ist hell erleuchtet. Kameras sind positioniert. Rund ein Dutzend Männer und Frauen beobachteten am Montagnachmittag die Eiskunstläuferin, die Pirouetten und enge Kurven drehte. «Cut, das wars», ruft ein Mann mit dicker Mütze und winkt die Frau zu sich.

Die sich stilsicher auf dem Eis bewegende Läuferin ist niemand Geringerer als die Europameisterin Sarah Meier. Zwei Tage nachdem die 26-Jährige ihre Karriere als Eiskunstläuferin mit EM-Gold in Bern beendet hatte, drehte sie in Luzern Werbeaufnahmen für die Baarer Uhrenfirma Cimier.

Bild: Nadia Schärli
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«Tauge ich als Werbeträgerin?»

Die Bülacherin schloss am 10. Januar einen Botschaftervertrag mit den Zugern ab. «Damals fragte ich mich, ob sich nach meinem Rücktritt überhaupt noch jemand für mich interessiert. Vielleicht tauge ich gar nicht mehr als Werbeträgerin», verrät sie während einer Drehpause ihre Gedanken. Weil der Drehtermin schon eine Weile feststand, konnte niemand wissen, dass sie die Aufnahmen als europäische Titelträgerin machen würde.

 «Für uns ist der Vertrag mit Sarah Meier wie ein Sechser im Lotto», sagt Cimier-CEO Martin Bärtsch. Auch wenn sie nicht die beste Eiskunstläuferin Europas geworden wäre, sei Sarah die ideale Botschafterin.
Während die Sportlerin noch auf dem Eis kurvt, erscheint der bekannte Soul-Musiker Seven beim Eisfeld am Ufer des Vierwaldstättersee. «Für mich ist es selbstverständlich, dass ich Sarah persönlich zum Titel gratuliere, wenn sie schon in Luzern ist», sagt Seven, der ebenfalls einen Vertrag mit der Uhrenmarke besitzt und in Luzern wohnt. Er selber habe während Sarahs Wettkampf vor dem Fernseher mitgefiebert.

Roger Rüegger / Neue LZ