Ex-Stapi Stefan Roth tritt als Kantonsrat zurück

Der ehemalige Luzerner Stadtpräsident Stefan Roth (CVP) verabschiedet sich aus der Politik. Der 58-Jährige tritt auf Ende der Legislatur 2019 von seinem Amt als Kantonsrat zurück. Roth war während zwölf Jahren Mitglied des Luzerner Parlaments.

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Stefan Roth erklärt 2016 seinen Rücktritt als Stadtrat. (Bild: Nadia Schärli, Luzern, 17. August 2016)

Stefan Roth erklärt 2016 seinen Rücktritt als Stadtrat. (Bild: Nadia Schärli, Luzern, 17. August 2016)

Einer der berühmtesten Luzerner Politiker tritt ab. Der Littauer Stefan Roth tritt auf Ende der Legislatur 2019 von seinem Amt als Kantonsrat zurück. Das teilt seine Partei, die CVP der Stadt Luzern, am Montagmorgen mit. Der 58-Jährige war zudem während sieben Jahren Mitglied des Luzerner Stadtrats und von 2012 bis 2016 Stadtpräsident. Im Frühling 2016 verlor er sein Amt als Stadtpräsident an den Herausforderer der SP, Beat Züsli. Im August desselben Jahres erklärte er seinen Rücktritt aus dem Stadtrat.

Im Luzerner Kantonsrat politisiert Roth seit 2007. Während seinen drei Legislaturen war er acht Jahre lang Mitglied der Kommission für Raumplanung, Umwelt und Energie sowie vier Jahre in der Kommission für Verkehr und Bau. Die Erneuerungswahlen des 120-köpfigen Kantonsrats finden am 31. März 2019 statt. Die CVP will dabei ihre Position als stärkste Partei verteidigen.

Roth ist seit Januar 2017 Chef des neuen Ausbildungs- und Trainingszentrums für Spitzenathleten OYM in Cham, das Anfang 2020 eröffnet werden soll. Dabei handelt es sich um ein privates Projekt von EVZ-Präsident Hanspeter Strebel. Aufgrund dieser neuen Tätigkeit hat Roth schon angekündigt, dass er allenfalls als Kantonsrat zurücktreten wird. (pd/jvf/std)

Das Luzerner Politjahr wird von den Wahlen dominiert

Den 31. März, den 19. Mai und den 20. Oktober müssen sich Luzerner Politinteressierte ganz dick anstreichen: Dann werden der Kantonsrat, die Regierung und die eidgenössischen Parlamentarier gewählt. Und es fallen heuer im Kanton Luzern weitere, wichtige politische Entscheide, wie unser Ausblick zeigt.
Lukas Nussbaumer