Coronakrise
Stadt Luzern greift Taxibranche unter die Arme halbiert die Gebühren für Taxiparkplätze

Corona setzt der Taxibranche stark zu. Um Abhilfe zu schaffen, erlässt der Luzerner Stadtrat wie bereits 2020 auch für dieses Jahr die Gebühren zur Nutzung der Taxiparkplätze um die Hälfte.

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(lil) Die Coronapandemie stellt die Taxibranche teils vor existenzielle Probleme: Unter anderem verursachen das Ausbleiben von ausländischen Gästen und der Ausfall der Fasnacht Umsatzeinbussen von mindestens 50 Prozent, schreibt der Luzerner Stadtrat in einer Mitteilung. «Teilweise konnten pro zwölfstündigem Schichteinsatz lediglich drei bis fünf Fahrten ausgeführt werden. Normal wären mindestens doppelt so viele.»

Wie im Vorjahr will der Stadtrat nun auch 2021 die Jahresgebühr zur Nutzung der Taxiparkplätze auf öffentlichem Grund um die Hälfte reduzieren. Grundsätzlich werden für die Nutzung der Taxistandplätze auf öffentlichem Grund jährlich pro Bewilligung 2000 Franken erhoben – inklusive Standplatz vor dem Bahnhofsportal, schreibt der Stadtrat.

Insgesamt profitieren neun Firmen von dieser Gebührenreduktion, steht in der Mitteilung weiter geschrieben. Sie verfügen über 39 Bewilligungen zur Nutzung öffentlicher Taxistandplätze auf Stadtluzerner Boden. Hinzu kommen 41 Privatpersonen mit jeweils einer Bewilligung.