Experten loben das Campus-Projekt

Schule, Sport und Wohnen am gleichen Ort: Das Projekt eines Sportcampus auf der Allmend erhält Lob von höchster Stelle. Aber auch Hinweise auf Schwierigkeiten.

Drucken
Teilen
Hier an der Eichwaldstrasse will der FC Luzern mit Frei's Talnt School einen Campus bauen. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

Hier an der Eichwaldstrasse will der FC Luzern mit Frei's Talnt School einen Campus bauen. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

«So ein Campus, wie er in Luzern geplant ist, wäre ein Mosaikstein in der Förderung junger Sporttalente und könnte schlussendlich zu mehr erfolgreichen Spitzensportlern führen.» Dies sagt Walter Mengiser, Direktor der Eidgenössischen Hochschule für Sport und stellvertretender Leiter des Bundesamtes für Sport (Baspo). Doch Mengiser sieht mit dem Sportcampus auch eine grosse Herausforderung auf die Betreiber, die Frei’s Talent School und den FCL, zukommen. «Es ist enorm wichtig, dass die Campus-Jugendlichen auch sozial betreut werden.»

Auf den sozialen Aspekt weist auch der Sportpsychologe Thomas Spielmann hin. «Die Jugendlichen auf einem solchen Campus brauchen, wie Gleichaltrige auch, Struktur, Regeln und pädagogische Grundsätze. Hier ist eine starke Führung gefragt.» Falls es gelinge, die Jugendlichen nicht nur sportlich, sondern auch sozial zu fördern, ist Spielmann überzeugt: «Ein solcher Campus wird Erfolg haben.»

Dass der geplante Sportcampus unter anderem dem FCL mehr Nachwuchstalente bescheren könnte, glaubt auch Club-Präsident Walter Stierli. Für ihn stehe jedoch im Vordergrund, dass die Jugendlichen nicht alleine auf den Sport setzen, sondern parallel dazu eine Ausbildung absolvieren würden.  

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung oder als Abonnent/in kostenlos im E-Paper.