Explosions-Alarm an der Friedentalstrasse

Wegen einer angeblichen Explosion in der Stadt Luzern sind am Sonntagmittag über 30 Feuerwehrleute mit zahlreichen Einsatzwagen zum Schlossberg ausgerückt.

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Die Feuerwehr beim Absaugen des verdampften Heliums. (Bild: Feuerwehr Stadt Luzern)

Die Feuerwehr beim Absaugen des verdampften Heliums. (Bild: Feuerwehr Stadt Luzern)

Gegen 12 Uhr haben wir die Meldung bekommen, dass es in der Tiefgarage an der Friedentalstrasse 5 in Luzern nach einer Explosion brennt, sagt Feuerwehrkommandant Theo Honermann. Daher wurde Kompaniealarm ausgelöst und die Friedentalstrasse wurde fast zwei Stunden lang gesperrt. Verletzt wurde niemand.

Als wir ankamen hat sich herausgestellt, dass es nicht brennt, sagt Honermann. Die Einsatzkräfte stellten fest, dass der heftige Knall durch ein Abströmen von flüssigem Helium ins Freie, ausgelöst durch einen kontrollierten Notabstellmechanismus von einem Magnetresonanztomografen, verursacht wurde. Derzeit wird in diesem haus eine neue Praxis zur medizinischen Bilddiagnostik eingerichtet.

Das medizinische Gerät befindet sich in einem speziell abgesicherten Raum», sagt Honermann. Der Raum wurde mit Helium gefüllt, um einen möglichen Brand zu ersticken. Der Rauch wurde abgesaugt, weshalb die Anwohner dachten, es brenne. Die Feuerwehr wartete auf Experten des Luzerner Kantonsspitals, um den Raum mit einem Atemschutztrupp zu öffnen. Der zutrittsgesichert Raum wurde vom Betriebsleiter kontrolliert. Es war keine weitere Intervention der Einsatzkräfte notwendig, wie die Feuerwehr Stadt Luzern mitteilte.

sy/pd/zim