Fachhochschul-Konkordat bittet Luzern zur Kasse

Um die Hochschule Luzern unter eine einheitliche Trägerschaft der Zentralschweizer Kantone zu stellen, soll der Kanton Luzern einer neuen Fachhochschul-Vereinbarung beitreten. Dadurch erhöhen sich aber die Beiträge.

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Der Eingangsbereich zur Hochschule für Wirtschaft in Luzern. (Bild: Archiv Neue LZ)

Der Eingangsbereich zur Hochschule für Wirtschaft in Luzern. (Bild: Archiv Neue LZ)

Durch den Beitritt zur neuen Fachhochschul-Vereinbarung soll für die Hochschule Luzern/Fachhochschule Zentralschweiz eine neue Rechtsgrundlage geschaffen werden. Die Fachhochschule werde damit unter einheitlicher Trägerschaft der Zentralschweizer Kantone geführt, teilt der Regierungsrat am Freitag mit. Dadurch sollen auch die Zuständigkeit klarer geregelt werden.

Damit die neuen Rechtsgrundlagen in Kraft treten können, müssen die kantonalen Regierungen und Parlamente der Vereinbarung noch zustimmen. Der Regierungsrat des Kantons Luzern hat den Beitritt bereits beschlossen und legt dem Kantonsrat nun die entsprechende Botschaft mit dem Antrag vor.

Luzern soll mehr zahlen

Durch die neue Vereinbarung werden die einzelnen Teilschulen zu einer Hochschule zusammengeführt, die von den Zentralschweizer Kantonen getragen wird. Der Kanton Luzern soll auch weiterhin den Vorsitz im Konkordatsrat behalten. Zudem werde die Finanzierung neu geregelt. Sie besteht neu aus Beiträgen gemäss Vereinbarung und einem Globalbeitrag an die Betriebskosen. Luzern muss gemäss Konzept wegen dem Standortvorteil neu einen höheren Betrag zahlen als bisher.

pd/bep