FACHMESSE: Allmend ganz im Zeichen des Rohstoffs Holz

Die Internationale Forstmesse auf der Luzerner Allmend hat begonnen. Nationalrat und Waldwirtschaftspräsident Max Binder eröffnete die 20. Ausgabe der Messe.

Drucken
Teilen
Das Messegelände. (Archivbild pd)

Das Messegelände. (Archivbild pd)

Gemäss Messeleiter Marco Biland ist die Forstmesse, die noch bis und mit Sonntag dauert, mit ihrem «starken Praxisbezug ist seit 40 Jahren die grösste und wichtigste Messe für die Wald- und Holzbranche in der Schweiz», wie es in einer Medienmitteilung heisst. Über 280 Aussteller aus dem In- und Ausland zeigen auf 30'000 m2 Fläche einen Querschnitt durch ihre Produkte und Neuheiten. Die Sonderschau «Treffpunkt Forst, Forêt, Foresta» steht im Zeichen der Waldberufe. Höhepunkt des Rahmenprogramms bildet der öffentliche Fachkongress von Waldwirtschaft Schweiz zum kontroversen Thema der Waldzertifizierung.

Verschiedene Nutzungsansprüche
«Auch wenn die wirtschaftlichen Vorzeichen seit der letzten Messe gewechselt haben und auch die Holzindustrie und Waldeigentümer Dämpfer in Kauf nehmen mussten, zeigten die Forstbranche und ihre Marktpartner in Luzern Flagge», stellte Max Binder, Nationalrat und Präsident Waldwirtschaft Schweiz in seiner Eröffnungsrede optimistisch fest. Wichtig seien aber gute und unternehmerische Rahmenbedingungen. Wie nötig das Engagement des nationalen Dachverbandes für Waldeigentümer sei, bewiesen stets weiter gehende Forderungen der Umweltschutzorganisationen, welche das Gleichgewicht zwischen Naturschutz und Nutzung im Wald einseitig verschieben wollten.

scd